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Reif für die Bezirksliga: Eberhard Metz und der VfL Hüls.

Handball

"Vor drei Jahren war der Verein fast tot" - Jetzt ist der VfL Hüls Bezirksligist

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Nach dem Bezirksliga-Aufstieg des VfL Hüls blickt Eberhard Metz zuversichtlich auf die kommende Saison. Personell sieht der Trainer den Kader gut aufgestellt. Ein Torwart kommt hinzu.

  • VfL Hüls ist Bezirksligist und will es möglichst lange bleiben
  • Trainer Eberhard Metz rüstet die Mannschaft für den Klassenerhalt
  • Ein neuer Torwart kommt hinzu

Den Kader des VfL Hüls großartig überarbeiten, dass müsste er nicht mehr, sagt Trainer Eberhard Metz. „Unser Hauptziel muss es sein, alle Spieler zu halten. Aber da sieht es sehr gut aus.“

Mit den Verpflichtungen von Alexander Stautenberg und David Lüke sei der Kader schon frühzeitig auf das nötige Niveau gebracht worden. „Wir haben unsere Hausaufgaben da schon während des laufenden Spielbetriebs gemacht“, sagt Metz.

Eine Baustelle gab es noch, aber die hat der VfL Hüls jetzt auch erfolgreich geschlossen: Nils Eichler macht das Torhüter-Duo mit Felix Kluck und Niklas Tüning künftig zum Trio. Der ehemalige Keeper des FC 26 Erkenschwick und der SG Suderwich stand zuletzt in Mülheim beim SV Heißen in der Kreisliga zwischen den Pfosten. „Ich glaube, selbst mit der bisherigen Mannschaft könnten wir in der Bezirksliga schon eine gute Rolle spielen“, so der Trainer. Nicht nur die Qualität stimme, sondern auch die Quantität.

Stand schon beim FC 26 Erkenschwick und der SG Suderwich zwischen den Pfosten: Nils Eichler verstärkt den VfL Hüls.

Das Aufgebot ist stattlich: Weil aus dem Nachwuchsbereich einige hoffnungsvolle Talente mit Doppelspielrecht ausgestattet werden, kann Metz in der kommenden Saison unter 25 Spielern auswählen. Den Jugendlichen wie Linkshänder Hendrik Nienzilla, Alexander Guschok oder Torhüter Jan Stach (sogar noch B-Junior), traut Metz den Sprung zu.

Die Hülser wollen eventuell sogar eine zweite Mannschaft melden. Das sind Zeichen eines Wachstums, an das noch vor kurzer Zeit nicht zu denken war. „Vor drei Jahren war der Verein fast tot“, sagt Metz. „Da haben noch acht, neun Spieler den Verein in alle Himmelsrichtungen verlassen.“

Die Meisterfeier ist weiter ein Thema

Jetzt wird es in der Bezirksliga weitergehen, und da laute das Ziel zunächst Klassenerhalt. „Wir sollten so schnell wie möglich 20 Punkte erreichen, und dann kann man weiterschauen“, sagt Metz. 

Die kommende Vorbereitung hat Metz noch nicht geplant. „Dazu müsste erst mal ein Signal kommen, wann wir wieder mit dem Training anfangen können.“ Wenn es wieder so weit ist, dann können die Hülser vielleicht auch ihre Kreisliga-Meisterschaft würdigen. „Es ist schon ein Manko, dass wir den Titel geholt haben, aber das noch nicht einmal feiern konnten“, sagt der Trainer. Eine nachträgliche Feier könnte das vielleicht ein bisschen abmildern.

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