Hockey

„Hier war der Bär los“

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Marl - Darum fühlt sich Platz zwei bei der Westdeutschen Meisterschaft für die weibliche Hockey-Jugend A des VfB Hüls wie ein Sieg an.

Im Finale um die Westdeutsche Meisterschaft waren die Bunabärinnen nicht die Jäger, sondern die Gejagten. „Nur“ Platz zwei nach der 0:5-Niederlage gegen Konkurrent Mettmanner HTC, aber dennoch jubelt die Hockey-Abteilung des VfB Hüls.

Spielermutter Britta Schubert sagt: „Mit Abstand ihr bester Wettkampf. Zwei Drittel der Mannschaft besteht aus den Mädchen B. Es freut mich sehr. Mit Platz zwei können wir gut leben. Im nächsten Jahr kann hier noch viel passieren. Die Geschichte ist noch nicht fertiggeschrieben.“

Als Gruppenerster aus der Vorrunde – nach drei Siegen gegen den späteren Finalgegner Mettmanner HTC (3:2), TV Ratingen (9:0) und Bielefelder TG (3:0, Wertung) – traf das Team von Trainer Lukas Tennagels im Halbfinale auf den Reinshagener TB aus Remscheid.

Britta Schubert: „Die Vorgaben, mit einer stabilen Abwehr dem Gegner kaum Torchancen zuzulassen und selbst durch ein sicheres Aufbauspiel seine Angriffe zu starten, wurde von uns konsequent umgesetzt.“

Einer dieser Angriffe führte in der 20. Minute zur verdienten 1:0-Führung durch Michelle Koziak. Bei zwei Strafecken hatten die Hülserinnen die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Bis zum Schluss blieb es aber, auch dank einer kämpferisch hervorragenden Leistung, beim 1:0.

Dann das Finale: Dem anfänglichen Druck des Endspielgegners Mettmanner HTC hatten die Bunabärinnen nur wenig entgegenzusetzen. Schnell geriet man mit 0:2 in Rückstand. Trainer Tennagels nutzte die Halbzeitpause, um seine Schützlinge noch einmal mental aufzubauen. Zwar war zu erkennen, dass der VfB noch einmal alles aus sich herausholen wollte, doch eine Strafecke des Gegners führte dann doch zum vorentscheidenden 0:3. Durch die Öffnung der Defensive kassierte man noch das 0:4 und 0:5.

Britta Schubert: „Eine höheres Niederlage verhinderte die gute Torhüterin Lina von der Heide. Unsere Mädchen konnten aber hoch erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Anschließend war hier der Bär los.“

Ein Extra-Lob gab es von Abteilungsleiter Carsten Plänker. Der schwärmte: „Das haben sie ganz toll gemacht. Der weibliche Nachwuchs ist ein Grundstock für unsere Damen und hat gezeigt, dass der VfB Hüls im Hockey weiterhin gut dasteht. Das ist der Arbeit von Heiko Kükenshöner zu verdanken, der seit Jahrzehnten hervorragende Arbeit macht.“

VfB Hüls:

Lina von der Heide, Jula Wiemers, Cindy Sammrey, Jana Heuver, Lisa-Marie Bremer, Michelle Koziak, Lea Peletz, Kira Felling, Sarah Schubert, Stella Gammelin, Antonia Kuhlmann, Carla Jockenhöfer, Hanna Minkley, Katharina Koch

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