Hockey

Marler Hockey-Urgestein in Barcelona

TERRASSA/MARL. - Mit Siegen über den Oman und Irland ist die Ü-40-Nationalmannschaft in die Weltmeisterschaft der Hockey-Senioren gestartet.

Mit Siegen über den Oman und Irland ist die Ü-40-Nationalmannschaft in die Weltmeisterschaft der Hockey-Senioren gestartet. Für Deutschland spielt in Terrassa (Provinz Barcelona) Gunther Deinl vom VfB Hüls.

Der 45-Jährige gehört zu den sechs Neulingen im deutschen Team. Bei einem nationalen Turnier war er im Trikot der „Tremonia Allstars“ (Eintracht Dortmund) anderen Senioren-Nationalspielern positiv aufgefallen.

„Sie haben mir geraten, dass ich versuchen sollte, mich für die Nationalelf zu qualifizieren“, berichtet Gunther Deinl. Im Frühjahr flatterte ihm eine Einladung zum Auswahltraining in Krefeld ins Haus. Das Hülser Urgestein nutzte die Chance.

Am Badeweiher hat er unter Hasso Habekuss in den späten Siebzigerjahren das Hockey-ABC gelernt. Für den VfB spielte Deinl in der 1. Verbandsliga und der Oberliga. Bei Eintracht Dortmund schaffte er es vor gut 20 Jahren ins Regionalligateam.

Nach einer beruflich bedingten Hockeypause fing er gemeinsam mit Sohn Mats, der in der Bunabären-Jugend spielt, wieder mit dem Hockey an. „In der vergangenen Saison hatte ich auch einen Einsatz in der 1. Mannschaft“, schmunzelt der Routinier.

Und jetzt geht es unter der spanischen Sonne um die Weltmeisterschaft. „Bei den vergangenen drei Turnieren ist Deutschland jeweils Vierter geworden. Es ist das erklärte Ziel, diesmal besser abzuschneiden“, erklärt Gunther Deinl.

In den ersten beiden Gruppenspielen konnte sich das neu formierte Team schadlos halten. Gegen den Oman tat sich Deutschland zum Auftakt allerdings schwer. „Der Gegner hat uns mit seiner unorthodoxen Spielweise lange gestört. Erst im Schlussviertel konnten wir unsere Überlegenheit nutzen und 3:1 gewinnen“, meldet der Senioren-Nationalspieler aus Spanien.

Gegen Irland steigerten sich die Deutschen und gewannen 2:0. Beide Treffer fielen nach kurzen Ecken. Die Iren setzten die Nationalelf über weite Strecken der gutklassigen Begegnung unter Druck, kamen aber kaum zu Chancen, „weil wir es durch eine starke Defensivleistung geschafft haben, sie von unserem Tor fernzuhalten“. Deutschland vergab mehrere gute Konterchancen.

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