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Voller Einsatz: Sören Hutter (v.) kämpft gegen den Kapitän der Nationalmannschaft, Jörg Schnelle.

Hockey

VfB muss noch zulegen

MARL - Vor vollem Haus haben sich die Oberliga-Herren des VfB Hüls und die Deutsche Nationalmannschaft „M 40“ am Sonntagmorgen ein Duell auf Augenhöhe geliefert. Letztlich unterlagen die Hausherren in der Halle des Evonik-Sportparks knapp mit 5:6 (2:2, 4:5).

„Das war ein spannendes Vorbereitungsspiel. Gegen Uhlenhorst müssen wir am nächsten Wochenende unbedingt die Mitte besser zubekommen“, erklärte VfB-Coach Lukas Tennagels nach der Begegnung, die über drei Drittel mit je 20 Minuten Spielzeit ausgetragen worden war.

Paddy Schaede, Trainer der Nationalelf, war nach dem Match sehr zufrieden: „Wir haben uns gegen eine Mannschaft, in der vom Alter her unsere Kinder spielen könnten, behauptet. Dafür, dass wir so selten zusammenspielen, lief es beachtlich.“

Der Bonner, zurzeit Coach des RHTC Bayer Leverkusen, will mit den deutschen Oldies bei der Weltmeisterschaft in Hongkong den Titel verteidigen. „Die Jungs nehmen für ihr Hobby einiges auf sich. Sie kommen aus ganz Deutschland zusammen. Gestern haben wir in Dortmund dreieinhalb Stunden trainiert. Wir haben keine echten Stars dabei, sind aber ein gutes Team.“

Mit dabei ist bei der WM Mitte Februar Gunter Deinl vom VfB Hüls, der am Sonntag auf seine Vereinskameraden traf. Sein Coach hält den erneuten Gewinn der globalen Titelkämpfe der Hockey-Senioren „für absolut realistisch“.

Bei den ersatzgeschwächten Gastgebern – die Liste der verhinderten Spieler führten Kapitän Hendrik Völker und Angreifer Sven Görke an – schafften es einige der Nachwuchskräfte, auf sich aufmerksam zu machen. „Besonders Matteo Nowicki hat seine Sache gute gemacht“, lobte Trainer Tennagels.

Ärgerlich fand er, dass sich seine Truppe im zweiten Drittel durch Fehler im Aufbau, die der routinierte Gegner konsequent bestraft hatte, um ein besseres Ergebnis brachte. Schade, denn nach einem ausgeglichenen Startabschnitt und einer zweimaligen Führung hatten sich die Hülser durch zwei klug herausgespielte Treffer von Jens Görke auf 4:2 abgesetzt.

In der Folge spielte die Nationalelf ihre Erfahrung aus und kam vermehrt zu Strafecken. „Das darf uns im Spitzenspiel nächste Woche nicht wieder passieren“, fordert Tennagels. „Denn Uhlenhorst nutzt solche Möglichkeiten ebenfalls konsequent aus.“

In Mülheim werden sich die Bunabären auf mehr Druck einstellen müssen, und sie müssen ihre Chancen konsequenter nutzen. Jan Thirring, Sören Hutter und Jens Görke hatten weitere gute Möglichkeiten auf dem Schläger. Görke setzte durch das 5:6, das nach einer Ecke fiel, den Schlusspunkt.

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