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Überragender Torschütze: Jens Görke (r.) erzielte in Dortmund sieben Treffer für den VfB Hüls.

Hockey - Oberliga

Jens Görke ist nicht zu stoppen

MARL - Durch den 8:6 (3:3)-Erfolg bei Eintracht Dortmund hat der VfB Hüls am Sonntagabend ein dickes Polster auf die beiden Abstiegsplätze in der Hockey-Oberliga erkämpft.

„Wir haben wieder einmal gezeigt, wie stark wir sind, wenn wir uns aufs Spiel konzentrieren“, resümierte Teamsprecher Sören Hutter nach dem wichtigen Auswärtserfolg.

Überragender Spieler bei den Gästen war Jens Görke, der insgesamt sieben Treffer für die Bunabären erzielte. Görke hatte sein Team auch mit einem Doppelpack in Führung gebracht. Der VfB Hüls dominierte die Anfangsphase. Die Gäste kamen mit dem Dortmunder Defensivsystem sehr gut zurecht.

Im Anschluss allerdings wurden die Gäste unruhig und beschäftigten sich verstärkt mit den Entscheidungen der Schiedsrichter. „Das hat uns die Führung gekostet“, monierte Teamsprecher Sören Hutter.

Nach einem weiteren Treffer von Jens Görke stand es zur Halbzeit 3:3. In der Pause waren die Gäste optimistisch. „Wir waren die bessere Mannschaft und konnten das Spiel nur selbst aus der Hand geben“, betonte Sören Hutter. „Wir wollten die drei Punkte unbedingt mit nach Hause nehmen.“ Gäste aus Hüls nutzen ihre Siebenmeter

Der zweite Durchgang ging dann recht hektisch los. Beide Seiten leisteten sich zahlreiche Ballverluste. Erst als die Begegnung sich wieder beruhigt hatte, passte das Hülser Konterspiel wieder. Im Mittelpunkt stand weiter Jens Görke, der seine Chancen nutzte, darunter zwei Siebenmeter, und den VfB Hüls erneut in Führung brachte.

Allerdings machten es nun die Schiedsrichter spannend. „Wir mussten mehrfach in Unterzahl spielen nach fragwürdigen Entscheidungen“, berichtet der Teamsprecher.

Sechs Minuten vor dem Ende gab es jedoch einen erneuten Siebenmeter für die Gäste, den Kapitän Hendrik Völker zum 7:5 nutzte.

Die Tore für den VfB Hüls erzielte Jens Görke (7) und Hendrik Völker.

Kurz vor Schluss erhöhte der überragende Torjäger Jens Görke dann sogar auf 8:5. Dass die Hausherren in der Schlussminute noch einmal auf 6:8 verkürzten, spielte für den Ausgang der Begegnung keine Rolle mehr.

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