+
Feintechniker auf engstem Raum: Jan Thirring wurde von den Uhlenhorstern eng beschattet und konnte keine entscheidenden Akzente setzen.

Hockey

Trauer bei Oberligist VfB Hüls - Niederlage bei Uhlenhorst Mülheim III kostet Meisterschaft

Zur Pause sah es für Oberligist VfB Hüls bei Uhlenhorst Mülheim III beim Stand von 1:0 so gut aus. Aber am Ende kam es ganz anders.

Der VfB Hüls hat am Sonntagabend das entscheidende letzte Saisonspiel der Oberliga-Hallensaison bei Uhlenhorst Mülheim III mit 1:4 (1:0) verloren. Nach der Begegnung waren beide Mannschaften enttäuscht: Den Hausherren reichte ihr Sieg nicht, weil der Düsseldorfer SC in Essen 13:8 gewann und wegen des besten Torverhältnisses der drei Teams in die Regionalliga zurückkehrt. 

Starke Offensive gegen gute Abwehr

Während die Mülheimer ihrer starken Offensive vertrauten, setzte der Gast auf seine bekannte Defensivtaktik. „Beide Mannschaften können stolz auf ihre Leistungen in der Hallenrunde sein“, resümierte der Coach der „Eulen“. Im ersten Durchgang war die VfB-Taktik voll aufgegangen. Die Gäste standen tief und konnten sich bei insgesamt vier Strafecken auf ihren starken Torhüter Michael Wiedemeier verlassen. Nach vorne fehlte Hüls allerdings die nötige Durchschlagskraft – bis zur letzten Minute der ersten Hälfte. Da tankte sich Sören Hutter im Alleingang durch und pfefferte den Ball in den rechten oberen Winkel des Mülheimer Tores. Die Hausherren, die mehr Spielanteile hatten, wirkten nach dem Gegentreffer angeschlagen.

Ausgleich mit erster Strafecke

Die zweite Hälfte begann gut für die Bunabären, die sich immer mehr freischwammen. Nach einem Foul an Sven Görke gab es die zweite Strafecke für den VfB (36.). Doch die Hülser Variante brachte nichts ein. Im Gegenteil: Uhlenhorst baute wieder mehr Druck auf. „Sie haben in dieser Phase sehr körperbetont gespielt. Wir haben die taktische Disziplin verloren und zu sehr mit den Schiedsrichtern diskutiert“, analysierte Lukas Tennagels. Gleich mit der ersten Strafecke der zweiten Hälfte glichen die Hausherren aus. Wiedemeier hatte wieder pariert, aber gegen den zweiten Uhlenhorster Versuch war er dann machtlos (39.). Der Hülser Versuch, offener zu agieren, ging nach hinten los. Beim 1:2 wurde der VfB ausgekontert (45.); dem 1:3 ging die siebte Strafecke voraus (47.).

In der Schlussphase wird es turbulent

In Unterzahl – Jan Thirring hatte wegen Reklamierens die Grüne Karte gesehen – nutzten die Mülheimer eine erneute Ecke zum 4:1 (49.). Die Schlussphase verlief turbulent. Die Görke-Brüder hatten zunächst den zweiten Hülser Treffer auf dem Schläger (51.). Knapp fünf Minuten vor dem Ende sah ein Spieler der Hausherren wegen einer Unsportlichkeit die Gelbe Karte. Der VfB hatte bis zum Abpfiff Überzahl, nahm den Torhüter herunter, um mit sechs Feldspielern die Wende zu erzwingen. Klare Aktionen blieben aber Mangelware. Zudem musste auch Spielertrainer Tennagels nach zu heftigem Protestieren vom Feld, sodass es beim Drei-Tore-Rückstand blieb.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Das ist am Körper von „Promis unter Palmen“-Teilnehmerin Carina Spack nicht echt
Das ist am Körper von „Promis unter Palmen“-Teilnehmerin Carina Spack nicht echt
32-Jähriger greift auf dem Berliner Platz zwei Personen an - das ist passiert 
32-Jähriger greift auf dem Berliner Platz zwei Personen an - das ist passiert 
Erst Diebstahl, dann EC-Kartenbetrug: Krimineller macht in Bottrop fette Beute
Erst Diebstahl, dann EC-Kartenbetrug: Krimineller macht in Bottrop fette Beute
Wetter in NRW: Frühling startet in Osterferien richtig durch
Wetter in NRW: Frühling startet in Osterferien richtig durch
Sperrung: Auf dieser Bahnstrecke im Kreis RE kommt es am Wochenende zu Einschränkungen
Sperrung: Auf dieser Bahnstrecke im Kreis RE kommt es am Wochenende zu Einschränkungen

Kommentare