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Sören Hutter (r.) in Aktion: Die Spiele gegen den THC Münster werden wieder zu den Höhepunkten der Hallenrunde gehören.

Hockey

Gut stehen und blitzschnell umschalten

MARL-HÜLS - Mit vier (!) Mannschaften steigt der VfB Hüls am Wochenende in die Hallenrunde ein. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die Herren I, die ihre zweite Saison in der Oberliga bestreiten.

Trotz der Vizemeisterschaft in der Vorsaison backen die Bunabären kleine Brötchen: „Wir sind uns bewusst, dass es nicht einfach wird, die Klasse zu halten“, versichert Teamsprecher Sören Hutter. Gleichzeitig hat sich der VfB kontinuierlich weiterentwickelt und viel Erfahrung gesammelt.

Der Oberliga-Kader ist noch ein wenig breiter geworden – und besser, glaubt Trainer Lukas Tennagels. Das hängt mit einem Neuzugang zusammen: Joshua Kruschinski, der am Badeweiher das Hockey-ABC gelernt hat, kehrt vom Club Raffelberg zurück zu seinem Stammverein.

„Er wird unsere Abwehr verstärken“, glaubt Tennagels, der auch auf den jungen Laurenz Trettin große Stücke hält. Der 17-Jährige wird aber zunächst vor allem im 2. Herrenteam auflaufen, um Spielpraxis zu sammeln. In der Vorbereitung hat Tennagels mit seinen Leuten viel an der Taktik gefeilt. Die Bunabären wollen unberechenbar sein, indem sie blitzschnell das System wechseln. „Grundsätzlich werden wir defensiv agieren und über das schnelle Umschaltspiel zu Chancen kommen“, konkretisiert Sören Hutter.

Selbstbewusstsein für die neue Saison hat sich der VfB durch den Turniergewinn in Bückeburg geholt. „Der Pokal ist bei jedem Training vor Ort. Er soll daran erinnern, dass man für den Erfolg hart arbeiten muss“, informiert Tennagels.

Zum Saisonauftakt unterm Hallendach treffen die Hülser daheim auf Uhlenhorst Mülheim III. „Der Gegner ist schwer einzuschätzen. Da weiß man nie, wer wirklich auf dem Feld stehen wird. Wir erwarten aber eine starke Mannschaft“, erklärt Teamsprecher Hutter. „Wir werden auch bei einer robusten Spielweise dagegenhalten.“

VfB-Damen wollen  eine gute Rolle spielen

Titelfavoriten sind aus Hülser Sicht der THC Münster, dem der VfB vor einem Jahr ein Bein stellte, und Regionalliga-Absteiger Jahn Oelde. Am Sonntag bestreitet die blutjunge 2. Mannschaft das Vorspiel gegen SSC Lünen.

In der 1. Damen-Verbandsliga wird der VfB Hüls nach Ansicht von Gaby Thirring eine gute Rolle spielen. Der bewährte Kader mit den „Leuchttürmen“ Andrea Bredau, Judith Thirring und Lisa Bagemihl ist noch verstärkt worden.

Jana Wirtz hat sich dem VfB angeschlossen. Die Lehrerin hat früher für BW Köln gespielt und ist dort auf hohem Niveau ausgebildet worden. „Sie spielt ein feines, ordentliches, kluges Hockey“, lobt Gaby Thirring.

Vor dem Start bei ETUF Essen II hat der VfB allerdings Sorgen auf der Torhüterposition. Sara Schwerthöfer, die für den Kasten der 1. Damen vorgesehen war, hat sich beim Laufen einen Bänderriss zugezogen. Daher muss Nele Sandkühler, die für die 2. Mannschaft als Torfrau eingeplant war, oben ran.

Essen ist nicht gerade die leichteste Aufgabe für den Start. „Die Halle und das Spielfeld sind größer als andere in der Liga. Vielleicht können wir sie etwas ärgern. ETUF ist aber nicht das Maß der Dinge für uns“, dämpft Thirring die Erwartungen für das erste Spiel.

Die Spiele in der Übersicht: • Oberliga Herren VfB Hüls, Uhlenhorst Mülheim III, Sonntag 18 Uhr, Halle Evonik-SportparkVfB Hüls II – SSC Lünen, Sonntag 16 Uhr Halle Evonik-Sportpark • 1. Verbandsliga Damen ETUF Essen II – VfB Hüls, Sonntag 18 Uhr • 2. Verbandsliga Damen: Eintracht Dortmund II – VfB Hüls II, Samstag 13 Uhr.

Schon am Samstag greifen die 2. Damen mit einigen Routiniers und vielen ganz jungen Spielerinnen an. Sie spielen zum Auftakt bei Eintracht Dortmund II.

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