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Der Hülser Trainer Lukas Tennagels (l.) will sich voll und ganz auf den Job an der Seitenlinie konzentrieren, nur noch als Notnagel aushelfen. Foto: Sänger

Hockey

Tennagels tritt als Spieler kürzer beim VfB Hüls

MARL - In der zurückliegenden Saison hat Lukas Tennagels beim VfB Hüls gleich vier Mannschaften betreut und selbst bei den Herren I gespielt. Das wird sich zur Sommersaison ändern.

Grundsätzlich habe der 31-Jährige die Aufgaben gut unter einen Hut bekommen. Wenn sich die einzelnen Spiele überschnitten, sprang Gaby Thirring in die Bresche. „Sie ist ja nach wie vor mitverantwortlich“, betont Tennagels, der froh ist, dass er in der bevorstehenden Feldrunde „nur noch“ für zwei Teams verantwortlich zeichnet.

Sein Trainer-Honorar gilt für den Job bei den Hülser Herren, die bekanntlich in der zweiten Saison in der Halle und auf dem Feld in der Oberliga antreten. Bei den Damen arbeitet er „einfach aus Freude an der Sache“ mit. „Wir haben eine Mannschaft mit viel Potenzial. Weitere Talente klopfen schon an. Ich bin froh, bei der Entwicklung mithelfen zu dürfen.“

Auf dem Feld wird sich Lukas Tennagels zunächst auf das Traineramt konzentrieren: „Wir haben viele gute Spieler, denen ich lieber mehr Einsatzzeiten einräumen würde als mir.“ Der Coach lässt sich eine Hintertür offen: „Sollten ein oder zwei Verteidiger ausfallen, werde ich mit meinem Kapitän sprechen, ob ich mich wieder auf den Platz stelle.“

"Auf dem Feld bin ich entbehrlich"

Dabei erkennt der Hockey-Enthusiast einen Unterschied zwischen den beiden Runden: „In der Halle hat man gemerkt, dass die Jungs deutlich entspannter sind, wenn ich mitspiele. Auf dem Feld bin ich entbehrlich.“ Mitte März beginnen die Herren mit der Vorbereitung auf die Sommersaison. „Wir haben sechs Wochen Vorbereitung und werden sicher wieder drei bis vier Testspiele sowie ein Turnier spielen“, kündigt Tennagels an. „Das Ziel muss der Klassenerhalt sein. Wir wollen außerdem weiter die Jugend fördern.“

Der Coach geht davon aus, dass das herbstliche „Exil“ in Gelsenkirchen der Vergangenheit angehört. „Nach meinen Informationen ist unser Kunstrasen repariert und wieder spielfähig. Sollte es Probleme geben, können wir bestimmt noch einmal mit dem HC Buer sprechen. Die beiden Vereine arbeiten ja seit Jahren freundschaftlich zusammen.“

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