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Dank an die Fans: Nach der enttäuschenden Niederlage im „Endspiel“ um den Regionalliga-Aufstieg feierte der VfB Hüls mit den Fans eine großartige Hallenrunde. Mit dabei waren am Sonntagabend (v.l.) Jan Thirring, Lukas Tennagels, Michael Wiedemeier, Brian Hutter, Coleta Lücke, Hendrik Völker, Simon Terhalle, Paul Eckenberg, Joshua Kruschinski, Sven Görke, Sören Hutter und Jens Görke.

Hockey

VfB verpasst Aufstieg trotz toller Kulisse

MARL - Es hat nicht ganz gereicht: In der Halbzeit des letzten Oberliga-Spieltages, war der VfB Hüls Meister und Aufsteiger in die Regionalliga. Am Ende feierte der THC Münster den Titelgewinn in der Halle des Evonik-Sportparks. Die Bunabären hatten das entscheidende Spiel mit 7:12 (5:2) verloren.

„Ein solches Ende ist selbstverständlich enttäuschend. Aber es war trotzdem eine erfolgreiche Saison. Wir können stolz auf unsere Leistung sein“, resümierte Teamsprecher Sören Hutter. Ursprünglich hatte sich die Mannschaft von Lukas Tennagels den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt. Nach der guten Hinrunde war der Blick der Bunabären vorsichtig nach oben gegangen.

Zum spannenden Finale gegen den Tabellenführer war die Tribüne voll besetzt. Auch der Gast hatte eine Menge Fans mitgebracht. Dem VfB drückte auch Bürgermeister Werner Arndt die Daumen. VfB-Geschäftsführer Friedhelm Zachau feuerte die Gastgeber genauso an wie Fußball-Chef Hakan Simsir.

Die erste Hälfte lief nach Plan: Jens Görke (Siebenmeter) und Sören Hutter brachten die Hausherren mit 2:0 in Führung. Dann musste Hutter mit einer Zeitstrafe vom Feld. Münster nutzte die Überzahl zu zwei Treffern. Der VfB blieb cool und beantwortete den Ausgleich mit drei Treffern zu einer souveränen Halbzeitführung. Parallel leistete ETB Essen überzeugenden Widerstand gegen Uhlenhorst Mülheim III, bezwang die „Eulen“ am Ende sogar knapp.

Nach dem Seitenwechsel war Münster am Badeweiher aber nicht mehr zu stoppen. Eindrucksvoll die Konsequenz, mit der die Gäste nun ihre Strafecken nutzten. In den ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs drehte der THC das Match und lag auf einmal 6:5 vorne.

In der Folgezeit profitierten die Gäste von einer Zeitstrafe gegen Jan Thirring, der seinerseits beteuerte, zu Unrecht auf die Strafbank gesetzt worden zu sein. Münster spielte sich in einen Rausch und erhöhte sogar auf 10:5. Hüls kämpfte, wirkte aber bei der Ausführung der einen oder anderen Strafecke unglücklich. In der Schlussphase nahm Trainer Lukas Tennagels den Torhüter vom Feld, um mehr Druck zu erzeugen. „Dadurch haben wir wenigstens noch ein wenig Ergebniskosmetik betrieben“, erklärte Sören Hutter.

Einen großen Dank richtete der Sprecher den enthusiastischen Fans aus: „Sie haben uns das ganze Spiel über angepeitscht und für eine tolle Atmosphäre gesorgt.“

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