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Das Duell Vestia Disteln gegen den FC Marl, hier mit Philipp Müller (l., Vestia) und Maximilien Buhl (Marl), gab es in der zurückliegenden Saison bereits. Wie es aussieht, kommt jetzt auch noch der VfB Hüls in die Bezirksliga 9, nachdem beide Marler Teams zunächst mit der Gruppe 11 geliebäugelt hatten.

VfB Hüls und FC Marl denken um

Marler Bezirksligisten werden wohl Gegner des SV Vestia Disteln

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HERTEN/MARL - Ursprünglich tendierten VfB Hüls und FC Marl eher dazu, einen Antrag auf Eingruppierung in die Bezirksliga 11 zu stellen, werden aber wohl in die Bezirksliga 9 kommen und sind damit nun auch vollkommen zufrieden. Ein Konkurrent wird dann – wenn es bei der Staffeleinteilung am 27. Juni so kommt – der SV Vestia Disteln sein.

Sowohl am Hülser Badeweiher als auch an der Marler Hagenstraße hat man sich die Entfernungen zu den Auswärtsspielen angesehen und ist zu dem Schluss gekommen, dass die Gruppe 9 mit Fahrten nach Herten, Castrop-Rauxel oder Gelsenkichen dann doch etwas attraktiver ist. Auch die Namen der Gegner könnten eine Rolle gespielt haben. „Das Duell SC Hassel gegen den VfB Hüls gab es im Jahr 1990 schon in der Oberliga Westfalen“, sagt der stellvertretende Hülser Abteilungsleiter Carsten Schwarma.

Vor zwei Jahren waren VfB und FCM zusammen in Bezirksliga 11

Dass der Wunsch nach einer Einteilung in die Bezirksliga 11 überhaupt aufkam, erklärt sich daraus, dass beide Marler Mannschaften vor zwei Jahren dort gespielt und nur positive Erfahrungen gemacht haben. Und nachdem der Abstieg des VfB Hüls aus der Landesliga feststand, wollten VfB und FCM natürlich zusammen in einer Liga spielen.

Das scheint nun in der Bezirksliga 9 zu klappen, auch aus Sicht von Staffelleiter Klaus Overwien spricht jedenfalls nichts dagegen. „Das würde Sinn machen“, sagt er. „Der VfB hat einen entsprechenden Antrag gestellt, und auch mit Claus Lanczek vom FC Marl habe ich gesprochen.“ Natürlich müsse man aber abwarten, was sich am 27. Juni ergebe.

Vestia-Trainer Stöckl freut sich

Der FC Marl hat bekanntlich personell gehörig aufgerüstet, auch Landesliga-Absteiger VfB Hüls steht bei der wahrscheinlichen Konkurrenz auf der Rechnung. In Disteln scheut man aber die sportliche Konkurrenz nicht, sondern freut sich auf die Partien. „Es hat einfach Flair, zum Lüttinghof nach Hassel, an den Badeweiher nach Hüls oder auch zur tollen Anlage an der Hagenstraße zu fahren“, sagt Vestias Trainer Roman Stöckl.

Er traut unter anderem seinem eigenen Team, dem SC Hassel oder auch BG Schwerin zu, dem FCM in der kommenden Saison Steine in den Weg zu legen. „Das wird eine sehr interessante Liga“, sagt Stöckl. „Man hat auch an Wacker Obercastrop vor zwei Jahren gesehen, dass die die Liga nicht dominiert haben, obwohl sie sich extrem verstärkt hatten.“

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