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Stopp: In der ersten Halbzeit griff die Bochumer Halbzeit nur selten so konsequent zu wie hier gegen Björn Tögemann.

Handball

VfL Hüls rehabilitiert sich nur teilweise für erste Saisonniederlage

Beim TuS Ickern hatte der VfL Hüls die erste Niederlage kassiert, im Heimspiel gegen den Bochumer HC war Wiedergutmachung angesagt. Die gelang den Gastgebern nur in einer Hälfte.

  • Nach der ersten Saisonniederlage beim TuS Ickern hat Handball-Kreisligist nur eingeschränkt die richtige Reaktion gezeigt.
  • Im Heimspiel gegen den Bochumer HC stimmte die Leistung vor der Pause, in der zweiten Halbzeit lief aber nicht mehr viel zusammen.
  • Trainer Eberhard Metz sagte: "Die Art und Weise, wie wir uns dann präsentiert waren, war eine Katastrophe."

Mit den zweiten 30 Minuten war Trainer Eberhard Metz beim 37:33 (21:12)-Sieg des VfL Hüls über den Bochumer HC überhaupt nicht zufrieden. Zur Pause hatte noch alles nach einem Kantersieg der Hausherren ausgesehen. Hüls war dem Gast in allen Belangen überlegen und überspielte die gegnerische Deckung fast nach Belieben. Bochum fand kein Mittel, drohte unter angesichts der Hülser Angriffswellen unterzugehen.

Reihenweise Würfe auf den Torwart

Kurz vor dem Wechsel schlichen sich die ersten Unkonzentriertheiten im Angriff ein. Das sollte sich nach Wiederbeginn fortsetzen. Mit dem Unterschied, dass der Bochumer HC im zweiten Durchgang seine Chancen besser nutzte. „Die Art und Weise, wie wir uns dann präsentiert waren, war eine Katastrophe. Wir haben reihenweise den gegnerischen Torhüter angeworfen und auch hinten nicht mehr vernünftig gestanden“, rügte der Trainer. „Das müssen wir in aller Ruhe analysieren.“

Bochum holt Tor um Tor auf

Ein möglicher Grund für den Leistungsabfall waren die Wechsel, die Metz angesichts der hohen Führung vorgenommen hatten. Die Folge der Missverständnisse: Bochum holte in der Schlussphase Tor um Tor auf, lag sieben Minuten vor dem Ende nur noch mit fünf Treffern hinten (27:32). Hüls wurde nervös, und die Gäste glaubten wieder an ihre Chance. Zwei Minuten vor dem Ende betrug der Vorsprung des VfL nur noch zwei Treffer (34:32). Mit Einzelleistungen stellten Christian Hamers, Jan Kluck und unmittelbar vor der Schlusssirene Christian Drüppel den Erfolg sicher. „Entscheidend sind am Ende die zwei Punkte. Darüber, dass wir am Ende sogar ein wenig zittern musste, legen wir den Mantel des Schweigens. Wir haben uns das Leben unnötig schwer gemacht“, resümierte Eberhard Metz.

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