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Torschütze zum 5:1: Marvin Thomaszik (links) hätte schon kurz nach seiner Einwechselung für den VfB Hüls treffen können.

Fußball

VfB Hüls setzt sich beim Bezirksliga-Schlusslicht standesgemäß mit 5:1 durch

Das Ergebnis des VfB Hüls bei Bezirksliga-Schlusslicht SV Horst-Emscher II fiel mit 5:1 (3:0) standesgemäß aus. Rundum zufrieden war Trainer Christoph Schlebach aber nicht.

Dass keine richtig große Freude im VfB-Lager aufkam, hatte zwei Gründe. Zum einen hatte sich der starke Okan Solak einen unnötigen Platzverweis eingehandelt, zum anderen hatten die Hülser viele Chancen liegen gelassen und sich zwischenzeitlich dem schwachen Gegner angepasst.

Mirko Grieß trifft vor der Pause doppelt

Der schon verwarnte Mittelfeldmann, der durch seine Spielweise immer wieder gegnerische Fouls zieht, hatte sich in ein Gerangel verwickeln lassen (80.). Die Gäste hatten beim Tabellenletzten stark begonnen: Schon nach gut 120 Sekunden brachte Patryk Beczkowski seine Farben in Führung (3.). Mirko Grieß erhöhte mit einem Schuss aus 16 Metern auf 2:0 (12.). Beim 3:0 ahnte der Mittelstürmer einen schlampigen Rückpass voraus, umkurvte den Schlussmann der Hausherren und schob den Ball seelenruhig über die Linie (16.). Durch Beczkowski (25., 44.) und Marvin Wloch (30.) hätte der VfB den Vorsprung ausbauen können.

Schöne Tore in der Schlussphase

In Durchgang zwei passten sich die Hülser dem schwachen Niveau der Gastgeber an. Etliche Fehlpässe prägten nun das Geschehen. Die konstruktiven Angriffe der Gäste wurden seltener. Nach dem Platzverweis für Solak spielte Hüls fünf Minuten in Unterzahl, dann sah auch der eingewechselte Hakan Okumus die Gelb-Rote Karte (85.). In der Schlussphase gelangen dem VfB noch zwei sehenswerte Treffer. Zunächst kam ein Abschlag von Nils Martens auf den Zentimeter genau bei Mirko Grieß an. Der Stürmer zündete den Turbo, ließ sechs Gegenspieler stehen und überwand den schwachen Torhüter Collin Wollinski zum 4:0 (88.). Nach dem Ehrentreffer durch Oguzhan Kalayci (90.+1) zeigte Marvin Thomaszik seine Schusskunst, als er den Keeper, der den Ball unglücklich ins Zentrum gespielt hatte, aus 18 Metern einfach ausguckte (90.+4). Mit dem Sieg gelingt dem VfB eine Premiere in dieser Saison: Erstmals haben die Kicker vom Badeweiher zweimal in Folge gewonnen. Vergangene Woche hatten die Hülser die SG Castrop-Rauxel bezwungen.

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