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Aller Einsatz – hier von Matz Erdmann (r.) – war vergebens: Die U15 des TSV verlor das Kreisderby gegen den VfB Waltrop mit 3:6.

Jugendfußball

U15 des TSV Marl-Hüls mit dem Rücken zur Wand

MARL - Der Klassenerhalt in der Westfalenliga ist nach dem 3:6 gegen VfB Waltrop mit umstrittenen Elfmeterpfiffen in weite Ferne gerückt.

Die Lage spitzt sich vor allem für die U15 des TSV Marl-Hüls zu. Während die U17 ihre Niederlage verkraften konnte, ist der Klassenerhalt der C-Junioren in der Westfalenliga in weite Ferne gerückt.

B-Junioren-Westfalenliga: SV Rödinghausen – TSV Marl-Hüls 5:2 (3:1).

Pleiten, Pech und Pannen: Erst blieb der Bus mit der ersatzgeschwächten Mannschaft liegen. Dann wurden die einigermaßen pünktlichen Gäste vom Tabellenletzten SV Rödinghausen niedergerungen. Durch die Ausfälle hatten die Hülser zu wenig Substanz auf dem Platz. Darüber konnte auch der Führungstreffer durch Marcel Ryczak nicht hinwegtäuschen (7.). Innerhalb von fünf Minuten drehten die Gastgeber nach einer halben Stunde die Begegnung in ein 3:1. Rödinghausen baute den Vorsprung im zweiten Durchgang auf 5:1 aus. Erst in der Schlussminute gelang Ferdinand Schmücker der zweite TSV-Treffer. Dramatisch sei die Niederlage nicht, betont Trainer Spranger. Bei noch drei Spielen hat der TSV sieben Punkte Vorsprung auf Rödinghausen. Da die U16 des SC Paderborn absteigen muss, weil die U17 aus der Regionalliga herunterkommt, reicht der vorletzte Tabellenplatz.

C-Junioren-Westfalenliga: TSV Marl-Hüls – VfB Waltrop 3:6 (3:3).

TSV-Trainer Sebastian Nowak ärgerte sich sehr über die Schiedsrichterleistung. Gleich vier der sechs Waltroper Tore fielen nach Pfiffen: Das 0:1 durch Mikael-Ismalil Bayir fiel durch einen berechtigten Foulelfmeter (1.), beim 3:3 setzte Bayir herrlich einen Freistoß in den Winkel (33.). Aber die Pfiffe zu den Handelfmetern, die zum 3:4 (Bayir, 36.) und 3:6 (Bayir, 53.) führten, konnte Nowak nicht nachvollziehen. „Unsere Spieler drehen sich jeweils weg und bekommen den Ball gegen den Arm“, sagte Nowak aufgebracht.

Der Ärger rührte auch daher, dass der TSV eine ganz starke erste Hälfte gespielt hatte und nach Treffern von Lennard Isensee (1:1: 6.) und Yusuf Eren Öztürk (2:1: 16.; 3:2: 31.) zweimal in Führung gelegen hatte, ehe Bayir sein Zauberfüßchen auspackte.

Nun wird der Weg zum Klassenerhalt für das Tabellenschlusslicht ein ganz steiniger: „Wenn wir eine Chance haben wollen, müssen wir aus den letzten drei Spielen sieben Punkte holen“, sagte Sebastian Nowak. Dabei geht es zur SG Wattenscheid 09 (2.), gegen den Drittletzten SV Brackel und nach Wiedenbrück (7.). Der Rückstand aufs rettende Ufer beträgt fünf Punkte.

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