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Das Flutlicht bleibt noch aus: Beim TSV ruht der Trainingsbetrieb weiter.

Juniorenfußball

Arbeit genug – auch ohne Spielbetrieb: Der TSV Marl-Hüls bereitet die nächste Saison vor

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Erlaubt ist der Trainingsbetrieb längst wieder. Vor den Ball getreten hat beim TSV Marl-Hüls seit dem Corona-Abpfiff am 13. März aber niemand. Dabei wird es am Loekamp vorläufig bleiben.

  • TSV Marl-Hüls setzt Trainigsbetrieb noch weiter aus
  • Jugendleitung will schlagkräftige Kader zusammenstellen
  • Verein will jungen Spielern Perspektiven aufzeigen

Zumindest bis zum 30. Mai. „Wir haben uns den Leitfaden des DFB für den Trainingsbetrieb genau angesehen“, sagt Jugendleiter Sebastian Nowak. „Schon einen Hygienebeauftragten zu bestimmen ist nicht so einfach. Die Verantwortung ist groß.“ Konsequenz: Beim TSV Marl-Hüls ruht weiter der Ball. Das könnte sich ändern, wenn seitens der Politik wieder Kontaktsport erlaubt ist. Die nächste Runde an Lockerungen für den Sport ist für den 30. Mai in Aussicht gestellt.

Mangel an Beschäftigung leiden Nowak, seine Mitstreiter im sechsköpfigen kommissarischen Jugendvorstand und das Team der Übungsleiter aber auch ohne den Trainingsbetrieb nicht. Bei den Hülsern laufen die Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren.

TSV bastelt an konkurrenzfähigen Kadern

Der Saisonabbruch in Westfalen ist nur noch Formsache, Absteiger gibt es nicht. Der TSV ist damit auch nach dieser Seuchensaison mit C-Junioren, B2-Junioren und A-Junioren in der Landesliga am Ball, und die B1-Junioren spielen weiter in der Westfalenliga. Schlagkräftige Kader für diese Klassen zusammenzustellen, hält die Jugendabteilung auf Trab.

Zumal der TSV bei älteren Juniorenspielern nicht mehr mit einer hochklassigen ersten Mannschaft locken kann: Vor der Insolvenz und dem Rückzug aus der Oberliga hatte der Verein überaus erfolgreich U19-Spieler in die erste Mannschaft integriert.

Nachwuchskickern fehlt eine Perspektive

„Eine Mannschaft in der Kreisliga B ist für ambitionierte Spieler leider kein gutes Argument“, sagt Sebastian Nowak. Gut tut dem Verein daher die Rückkehr von Rüdiger Kürschners, der die A-Jugend übernimmt: „Ein Trainer mit einem guten Namen und einem großen Netzwerk“, so Nowak. Der Kader umfasst aktuell 17 Spieler. Das sei doch schon eine gute Basis.

Die gibt es auch für die B-Junioren: Der U16-Jahrgang des TSV (B2) wechselt aus der Landesliga in die erste Mannschaft in der U17-Westfalenliga. Für die Elf von Trainer Christian Dirszus wird die sportlich eine echte Herausforderung, wie Sebastian Nowak einräumt: „Da wird es um den Klassenerhalt gehen.“

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