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Keine Atempause: Lorenz Niedrig (links) und Nusret Miyanyedi (rechts) setzen den ehemaligen Sinsener Alper Özgen unter Druck.

Fussball

Der Spaß ist zurück: TuS 05 Sinsen schlägt YEG Hassel 5:0

Westfalenligist TuS 05 Sinsen bestätigt seine aufsteigende Form und schlägt YEG Hassel mit 5:0. Herausragender Torschütze war Lorenz Niedrig, der einen „Dreierpack“ schnürt.

Das Duell gegen einen bislang immer gefürchteten Gegner aus Gelsenkirchen begann für die Heim-Elf spektakulär: Olcay Yilmaz war auf der rechten Seite von seinem Widersacher Alihan Özcan nur auf Kosten eines Eckstoßes aufzuhalten. 

Yilmaz selbst zog den Eckball weit in den Hasseler Strafraum, wo Julian Stöhr den Ball mit höchstem Risiko volley und unhaltbar ins lange Eck drosch. Gespielt waren etwa vier Minuten und dieses tolle Tor wirkte bei den Gästen wie eine frühe Ohrfeige. 

Der TuS, angetrieben von Stöhr im Mittelfeld und dirigiert von Nusret Miyanyedi hinter den Sturmspitzen, konnte sich immer wieder bis vors Tor durchkämpfen, durchspielen und dribbeln. Lorenz Niedrig und Olcay Yilmaz hatten gute Gelegenheiten. Aber auch der Gegner.

Einmal liegt sogar das 1:1 in der Luft. 

Faruk Gülgün wurde bestens freigespielt, umkurvte auch noch TuS-Keeper Simon Werner, aber sein Schuss aus spitzem Winkel war zu schwach, um den Weg ins Sinsener Tor zu finden. Der Ball konnte geklärt werden. 

Im Gegenzug musste YEG das 2:0 einstecken. Erneut war Yilmaz der Vorbereiter, der seine rechte Angriffsseite nach Belieben beherrschte. Der Sinsener bediente den in der Mitte völlig freistehenden Lorenz Niedrig, der keine Mühe hatte, den Ball ins Hasseler Tor zu setzen (28.). 

Und als drei Minuten später erneut Niedrig im Strafraum frei an den Ball kam und mit seinem rechten Fuß enorme Präzision bewies, landete der Ball zum 3:0 im Winkel des Hasseler Tores. Von Gegenwehr seitens des Gegners war auch in dieser Szene nicht viel zu erkennen. 

Ruhiger Nachmittag für Sinnsens Abwehr

Nach dem Seitenwechsel bestürmten die Gelsenkirchener zunächst das Sinsener Tor etwas hartnäckiger. YEG brachte auch einige gelungene Kombinationen zustande. Aber gefährlich für Sinsens Abwehr mit Emre Köksal an sollten die Versuche des Gegners nicht werden. Einmal reklamierten die Gäste für sich einen Handelfmeter. 

Zu mehr Aufregung im Strafraum sollte es aber nicht reichen. Viel effektiver waren da die Gastgeber: Lorenz Niedrig erzielte mit einem Schuss ins kurze Eck seinen dritten Treffer (58.), und der eingewechselte Marius Speker hielt nach einem furiosen Antritt von Dominik Grams über den linken Flügel erfolgreich den Fuß hin – 5:0 (75.). Auch in der Höhe verdient.

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