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Das hätte für den SuS ins Auge gehen können: Markus Marquardt (l., FCM) ist vor Julian Kappert zur Stelle.

Kreisliga B

Derby in Polsum endet ohne Gewinner

MARL - Ohne Sieger ist am Sonntag das Lokalderby zwischen dem SuS Polsum und dem FC Marl II zu Ende gegangen. Beide Mannschaften trennten sich letztlich verdient 1:1 (0:1). Während die Gäste spielerische Vorteile hatten, bewiesen die Hausherren erneut Moral und kamen in der Schlussphase noch zum Ausgleich.

SuS-Trainer Peter Kappert war deshalb mit dem Remis auch zufrieden: „Wir mussten heute neben den Langzeitausfällen drei weitere Absagen verkraften. Irgendwann kann man das nicht mehr auffangen, zumal uns der schnelle Jonas Jentsch gefehlt hat. Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben alles gegeben.“ Fußballerische Momente hatte das Derby nur wenige zu bieten. Die Gäste spielten gepflegter und gingen nicht zu Unrecht in Führung. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld bekam der SuS den Ball nicht weg. In der Mitte war Maurice Kral zur Stelle (17.).

Bis zur Pause hätte die FC-Reserve den Vorsprung sogar ausbauen können. Moustafa Maatouk traf aber nur den Pfosten (25.). Bei einem gefährlichen Freistoß von Alex Sahm zeigte Polsums Keeper Paul den Hartog seine Klasse (40.).

Und die Hausherren? Die forderten schüchtern einen Elfmeter, nachdem Ramon Fahrenhorst im Zweikampf mit Leon Hennecke zu Boden gegangen war. Die Pfeife von Schiedsrichter Norbert Gröger blieb hier zu Recht stumm (44.).

Nach dem Wechsel hatten die Gastgeber die erste Chance, Fahrenhorst verzog aber (48.). Bei einem Zweikampf zwischen Christoph Schachtl und Spielertrainer Florian Lingner reklamierten die Gäste einen Elfmeter – der SuS hätte sich hier nicht beschweren dürfen (61.).

Der SuS bemühte sich und baute auf seine Stärke bei Standards. Dabei sprang lange nichts heraus. Erst ein Volleyschuss von Schachtl, der aus 20 Metern ans Lattenkreuz klatschte (79.), weckte die Hausherren dann richtig auf.

Es reichte noch zu einem Punkt, weil der Brasilianer Vitor Merces de Oliveira eine Flanke von rechts gut verarbeitete und in die Mitte leitete, wo Fahrenhorst zum 1:1 zur Stelle war (86.). Negativer Höhepunkt des fairen Derbys: Nach dem Schlusspfiff zückte der Unparteiische die Rote Karte gegen Sahm, der den Zeitpunkt des Abpfiffs während eines Marler Angriffs moniert hatte.

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