Kreisliga A1

TuS 05 II und Fenerbahce Marl im Abstiegskampf

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MARL - Den beiden A-Kreisligisten droht ein Entscheidungsspiel gegen den Abstieg. Vor dem vorletzten Spieltag hat Sinsen die besseren Karten.

Aktuell belegt Fenerbahce Istanbul Marl Platz 15 in der Kreisliga A1. Und der führt nach jetzigem Stand in eine Partie gegen den Drittletzten der Parallelstaffel, dessen Verlierer in die Kreisliga B absteigt. Fener muss also noch klettern – und nur noch der TuS 05 Sinsen II mit drei Punkten mehr ist in Reichweite, am letzten Spieltag (26. Mai) kommt es dabei zum direkten Duell am Feldweg.

TuS 05 Sinsen II – SuS Hervest-Dorsten (So., 13 Uhr).

Sinsens Trainer Sven Berger hat mit seinem Team unter der Woche die vergangene Niederlage gegen Westfalia Gemen II aufgearbeitet. „Es lag nicht am Fußballerischen“, sagt Berger. „Wir hatten viel Ballbesitz, haben aber nichts daraus gemacht. Und wenn du dann im Gegenpressing die Zweikämpfe nicht annimmst, stehst du zurecht da unten“, so der Coach. „Da war ich wirklich enttäuscht, denn die Einstellung hat uns zuletzt eigentlich immer ausgemacht.“ Berger erwartet ein anderes Engagement und kann dabei auch wieder auf Torhüter Marvin Schulz setzen. Feldspieler Christian Kopse, der Schulz gegen Gemen vertrat, fehlt hingegen nach der fünften Gelben Karte. Noch aus dem Derby beim SC Marl-Hamm rührt die Sperre von Sven Schreiber, der insgesamt vier Wochen aussetzen muss. „Wir müssen gewinnen und hoffen, dass Fener nicht gewinnt, damit wir beruhigt zum Feldweg fahren können“, sagt Sven Berger vor der Partie gegen den Vorletzten, der vergangene Woche gegen Schlusslicht ETuS Haltern mit 1:2 unterlag.

Westfalia Gemen II – Fenerbahce Ist. Marl (So., 15 Uhr).

Fenerbahce hilft nur ein Sieg, dann bleibt die Chance auf ein „Endspiel“ nächste Woche gegen Sinsen am Leben. „Eigentlich hatten wir einen guten Lauf“, sagt Spielertrainer Ilker Ciloglu. „Aber dann kam die Niederlage in Altendorf und die 0:5-Klatsche gegen Hamm. Ich bin mir aber sicher, dass jetzt alle begriffen haben, worum es geht.“ Die Gastgeber sind auch erst seit ihrem Sieg in Sinsen zuletzt gerettet, ein Sieg für Fenerbahce liegt also im Bereich des Möglichen. „Wir hauen auf jeden Fall alles raus“, sagt Ilker Ciloglu.

SC Marl-Hamm – TSV Raesfeld (So., 15 Uhr).

Die Partie gegen den Tabellendritten ist das letzte Heimspiel für die Hammer Löwen – und Trainer Momo Dede, der am Saisonende aufhört. Die beiden Seniorenmannschaften wollen sich bei ihren Unterstützern bedanken und stellen 200 Liter Freibier zur Verfügung. „Da wird einiges los sein am Platz“, sagt Dede, der sich auch freut, dass mit Raesfeld eine gute Mannschaft zu Gast ist. Und mit etwas Glück gibt’s auch wieder viele Tore zu sehen, Rasefeld steht zurzeit bei 100 Treffern, Marl-Hamm bei 84.

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