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Der Hammer Maximilian Marx (r.) und Sinsens Stürmer Lukas Flachmeier lieferten sich im Hinspiel beim 2:2 einige Duelle. Am Sonntag steigt das Rückspiel.

Kreisliga A1

Marl-Hamm empfängt TuS Sinsen II zum Derby

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MARL - Hochspannung in der A1 – am Feldweg steigt das Derby zwischen SC Hamm und TuS 05 Sinsen II.

Derbys liefern traditionell im Vorfeld ihre ganz eigenen Geschichten: Persönliche Verbindungen zwischen Spielern und Trainern, aktuelle Tabellenkonstellationen und ein Spiel, das eigentlich keinen Favoriten kennt. Bei der Partie SC Marl-Hamm gegen TuS 05 Sinsen II ist am Sonntag von allem etwas geboten. Ganz besonders im Fokus stehen bei diesem Duell die beiden Trainer – für sie wird es das vorerst letzte Derby gegeneinander sein. Sowohl für Hamm-Coach Momo Dede als auch für Sinsens Sven Berger ist im Sommer Schluss bei ihren Vereinen.

Und die zwei Trainer kennen und schätzen sich schon sehr lange. „Sven und ich verstehen uns sehr gut seitdem ich ihn 2011 zum FC Marl geholt habe. Aber auf dem Platz ist er manchmal aber echt ein Sauhund, der alles für den Erfolg der Mannschaft tut“, sagt Dede über Berger. Der Sinsener Trainer weiß um die Stärke des Teams seines Gegenübers. „Ich schätze die Jungs und gehe mit großem Respekt in das Spiel. Hamm hat viel individuelle Klasse und ist mega gut drauf.“ In der Rückrundentabelle spiegelt sich das deutlich wider. Da belegen die Hammer einen furiosen vierten Platz, mit den meisten erzielten Toren nach Borken-Hoxfeld und Raesfeld. Dass die Hammer dennoch rechnerisch immer noch auf einen Abstiegsrelegationsplatz fallen könnten, liegt an der katastrophalen Hinrunde der Mannschaft. Eine Parallele, die sich die Löwen mit Stadtrivale Sinsen teilen.

Auch die BSA-Reserve spielte erst in der zweiten Saisonhälfte gut auf, liegt in der Rückrundentabelle auf Platz acht. Und so muss die Berger-Elf bei drei Punkten Vorsprung auf Platz 14 zumindest noch mit einem Auge den Abstiegskampf im Blick behalten. Nicht nur deshalb dürfen sich die Zuschauer am Feldweg auf ein rassiges Derby freuen. „Hamm und wir sind emotionale Mannschaften. Es wird wohl niemand einen Pfifferling auf uns setzen, aber in einem Derby kann nun mal alles passieren“, klärt Berger die Frage nach Favorit und Außenseiter.

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