+
In beiden Strafräumen ging es zuweilen hoch her. Hier hat Hamms Keeper Tom Breda eine Freistoß-Hereingabe nicht klären können, Fenerbahces Savas Ercivan (r.) setzte nach, Pascal Reinders kommt aber eher an den Ball. Der landet danach bei Oguzhan Inam, der aber diese Chance vergibt.

Kreisliga A

SC Marl-Hamm setzt sich im Derby gegen Fenerbahce Istanbul Marl durch

  • schließen

MARL - Im letzten Derby unter Trainer Momo Dede schlägt der SC Marl-Hamm Fenerbahce Istanbul Marl mit 5:0 (1:0). Die Gäste können den drittletzten Tabellenplatz nicht mehr aus eigener Kraft verlassen.

Und Rang 14 würde nach derzeitigem Stand bedeuten, dass ein Entscheidungsspiel gegen den Drittletzten der Kreisliga A2 einen weiteren Absteiger aus dieser Spielklasse ermittelt. Fenerbahce weist zwei Spieltage vor Schluss drei Punkte Rückstand auf den TuS 05 Sinsen II auf.

Im Derby bei den Hammer Löwen gab es ein Chancenfestival. Beide Seiten spielten viele Großchancen heraus, genutzt wurde davon aber nur ein Bruchteil – mit dem besseren Ende für Hamm, das sich verdient durchsetzte. Die Gastgeber hatten die erste Gelegenheit durch Danny Pritchard, der Feners Keeper Aydin Develi überlupfte, aber auch das Tor (4.). Auf der anderen Seite zielte Oguzhan Inam neben das Gehäuse (12.) und Muhammed Kalyoncu wurde im letzten Moment gestört (14.).

Pritchard bring Löwen in Führung

Aber Hamm ging in Führung: Pritchard kam über links und spielte den Ball flach herein, am zweiten Pfosten stand Maximilian Marx alleine und verwandelte aus kurzer Distanz (16.). Der Torschütze verpasste das 2:0 knapp, als er eine Freistoß-Flanke nicht richtig erwischte (22.). Nach einem Zweikampf zwischen Pritchard und Kalyoncu forderten die Löwen Elfmeter, aber Schiedsrichter Tim Schäfers pfiff nicht (23.). Dann vergab Pritchard, ehe Pascal Reinders mit einem schlimmen Fehlpass im Spielaufbau Feners nächste Gelegenheit einleitete. Inams Schuss aus 20 Metern parierte aber SC-Keeper Tom Breda (30.)

Die nächste riesige Chance besaß Suat Acar, der an Breda schon vorbei war, den Ball aus spitzem Winkel aber an den Außenpfosten setzte (37.). Reinders traf bei einem Freistoß für die Löwen ebenfalls nur Aluminium (38.). Als Kalyoncu nach einem Duell mit Marcel Kopetz zu Fall kam, forderte Fenerbahce einen Strafstoß, aber Schäfers pfiff wieder nicht (44.).

Nach der Pause kam Inam aus zehn Metern zum Abschluss, nachdem Breda eine Freistoß-Flanke nicht klären konnte. Inam verzog aber (49.). Dann parierte Breda stark mit dem Fuß gegen Acar (53.). Auf der anderen Seite führte Kevin Just mit dem 2:0 die Vorentscheidung herbei, nachdem er Develi überlupft hatte (57.). Danach hätten die Löwen das Ergebnis noch wesentlich höher als mit 5:0 gestalten können. „Nur“ noch Marcel Koch (67.), Ali Adwan (78.) und Marx (87.) waren erfolgreich. Auch Fener hätte noch treffen können, aber man hatte das Gefühl, dass das an diesem Tage einfach nicht passieren sollte.

Momo Dede nur bedingt zufrieden

„Wenn man wie wir sechs Großchancen vergibt, darf man sich nicht wundern, wenn man unten drin steht“, sagte Spielertrainer Ilker Ciloglu geknickt. Sein Gegenüber Momo Dede war nicht unzufrieden. „Aber wir haben es ein bisschen schleifen lassen. Wir hatten schon Spiele, da haben wir bis zum Ende durchgezogen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Schwerer Unfall in Datteln: Mann wird aus Fahrzeug geschleudert und verstirbt
Schwerer Unfall in Datteln: Mann wird aus Fahrzeug geschleudert und verstirbt
Auf dem Weihnachtsmarkt in Marl-Polsum sind Staus normal und gemütlich
Auf dem Weihnachtsmarkt in Marl-Polsum sind Staus normal und gemütlich
"Olaf" lässt grüßen: Das ist der Sieger-Schneemann bei der Winterwelt am Rathaus Herten
"Olaf" lässt grüßen: Das ist der Sieger-Schneemann bei der Winterwelt am Rathaus Herten
Online-Voting: Wer sind die Sportler des Jahres 2019 im Kreis Recklinghausen?
Online-Voting: Wer sind die Sportler des Jahres 2019 im Kreis Recklinghausen?
Der "Süder Advent" - beliebt in Herten, einzigartig im Ruhrgebiet
Der "Süder Advent" - beliebt in Herten, einzigartig im Ruhrgebiet

Kommentare