Kunstturnen

Aufstieg in die Landesliga winkt

MARL. - Lang, lang hat’s gedauert: Nach ihrem Abstieg aus der Liga des Westfälischen Turnerbundes vor fast genau zehn Jahren hat die KTV Vest, für die auch Turnerinnen der TSV Marl-Hüls starten, nun wieder einmal die Gelegenheit zum Aufstieg.

Die Erstvertretung hat die 1. Münsterlandliga gewonnen – und damit die Tickets für dien Teilnahme an der Aufstiegsrelegation im Dezember gelöst.

„Da hat sich die kontinuierliche Arbeit der letzten Jahre für die KTV Vest Recklinghausen bezahlt gemacht“, so TSV-Trainer Maik Trapmann.

Nur die beste Mannschaft der 1. Münsterlandliga ist berechtigt, am Aufstiegswettkampf zur Landesliga teilzunehmen.

Bis dahin ist noch viel zu tun. Von 14 Mannschaften steigen nur die besten vier Teams in die Landesliga auf. Der letzte Gesamtsieg für die KTV in der 1. Münsterlandliga ist schon einige Jahre her. Damals scheiterte die KTV unglücklich. Jetzt soll ein neuer Versuch folgen.

Nachdem im April mit dem überraschenden Tagessieg der Grundstein für einen Wiederaufstieg gelegt wurde, war der Sieg in der höchsten Liga im Bezirk Münsterland zum Greifen nah. Jedoch musste die erste Mannschaft auf Rieka Trottenberg, eine wichtige Stütze der Mannschaft, verzichten.

Julia Klaus, Alina Gauss, Hannah Giebing, Amelie Albermann und die nachgerückte Finja Sobierajski wussten, dass es nicht leicht werden würde. Doch die Turnerinnen feuerten sich untereinander immer wieder an. Trapmann: „Das Team wollte gewinnen.“

Herausragende Leistungen zeigte Alina Gauss am Sprung und am Barren, wo sie die zweit- und drittbeste Wertung des gesamten Wettkampfes erturnte.

Am Balken zeigten sich Julia Klaus und Amelie Albermann besonders nervenstark und erturnten die zweit- und drittbeste Wertung des Tages. Am Boden glänzte Finja Sobierajski mit der zweitbesten Wertung und zeigte, dass sie als Neuling in dieser Liga mithalten kann.

Bis zur Siegerehrung war schwer einzuschätzen, wo sich die Mannschaft platzieren würde. Als dann der Gesamtsieg für die KTV verkündet wurde, gab es kein Halten mehr. Die Freude bei den Turnerinnen, mitgereisten Eltern und Trainern war überwältigend.

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