+
Immer nah dran: Der Fußball-Vorsitzende des VfB Hakan Simsir (links) schaut sich mit Geschäftsführer Gregor Mehlmann ein Spiel der Hülser an.

Landesliga

Der VfB bleibt ganz ruhig

MARl - Dass die aktuelle Landesliga-Saison schwierig für den VfB würde, war Hakan Simsir, dem Fußball-Vorsitzenden des VfB Hüls, klar. Am Sonntag geht‘s für die Hülser zum wichtigen Duell beim Tabellenletzten SV Dorsten-Hardt (15 Uhr).

„Wir schätzen uns richtig ein“, sagt Simsir. „Wir sind in letzter Sekunde aufgestiegen, wollen jetzt in der Landesliga bleiben, haben aber nicht viel investiert und sind praktisch mit der Aufstiegsmannschaft an den Start gegangen.“ Nach den beiden Auftakterfolgen hätte man denken können, der Klassenerhalt werde ein Kinderspiel. „Die Siege haben das Bild und die Erwartungen vielleicht ein wenig verzerrt, unsere aber nicht“, sagt Simsir. „Es war immer klar, dass es nur gegen den Abstieg geht.“ Simsir wünscht sich, dass der VfB daran in Dorsten anknüpft. „Wenn man sieht, da ist Herzblut drin, bin ich zufrieden, dann ist das Ergebnis sekundär. Ich glaube aber, dass wir dann Erfolg haben werden.“

Da VfB-Trainer Christoph Schlebach seinen Urlaub schon gebucht, ehe er sein Engagement beim VfB antrat, und sich jetzt kurzzeitig verabschiedete, coacht Assistent Werner Platzer die Hülser vorübergehend. Platzer hatte bis zum vergangenen Sonntag wegen seines eigenen Urlaubs in der laufenden Saison bisher nur den Auftaktsieg über Stadtlohn (3:1) gesehen – und war bei seiner Rückkehr auf die Trainerbank neben Schlebach schockiert über die 2:6-Niederlage gegen die SG Borken. „Ich kann mich nicht erinnern, dass ich so etwas schon einmal erlebt habe“, sagt Platzer über die Partie, die beim Stand von 0:3 nach 14 Minuten so gut wie entschieden war.

Unter der Woche hat Werner Platzer viele Einzelgespräche geführt und versucht, das Selbstvertrauen der Spieler wieder ein wenig aufzubauen. Seine Vorgabe für Sonntag ist klar: „Es geht nur zusammen, wenn jeder für jeden rennt“, sagt Platzer. Nach 16 Gegentreffern in den vergangenen drei Spielen gilt das Hauptaugenmerk in Dorsten ganz sicher der Defensive. „Wir werden taktisch auch etwas ändern“, kündigt Platzer an.

Dabei muss er weiter auf Verteidiger Brian Kreuz (Zyste am Knie) verzichten, Sören Luppatsch fehlt berufsbedingt. Marcel Dibowskis Blessur im Becken-/Hüftbereich hat sich unterdessen als schwerwiegender herausgestellt. Am Sonntag ist er auf keinen Fall einsatzfähig.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Närrisches Geheimnis ist endlich gelüftet - das ist das neue Prinzenpaar der Stadt Oer-Erkenschwick
Närrisches Geheimnis ist endlich gelüftet - das ist das neue Prinzenpaar der Stadt Oer-Erkenschwick
4. Globaler Klimastreik auch in Datteln - Fridays for Future Ortsgruppe ruft zur Demo auf
4. Globaler Klimastreik auch in Datteln - Fridays for Future Ortsgruppe ruft zur Demo auf
Sickingmühler SV und Trainer Christian Rudnik trennen sich im Sommer
Sickingmühler SV und Trainer Christian Rudnik trennen sich im Sommer
Volkstrauertag - hier wird in Oer-Erkenschwick der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht
Volkstrauertag - hier wird in Oer-Erkenschwick der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht
Bildergalerie und Video: So liefen die Martinsumzüge in Herten
Bildergalerie und Video: So liefen die Martinsumzüge in Herten

Kommentare