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VfB-Stürmer Mirko Grieß startet am Sonntag in Nottuln in die Restsaison.

Landesliga

VfB bringt nur einen Punkt aus Borken mit

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MARL - Einiges spricht in Borken für die Kicker vom Badeweiher. Aber die bringen eine Führung durch Mirko Grieß nicht über die Zeit.

Das 1:1 (1:0) bei der SG Borken war nicht das Wunschergebnis für Landesligist VfB Hüls. Im Gegenteil: Durch den Sieg des SV Dorsten Hardt über Eintracht Ahaus ist dieser an den Hülsern vorbeigezogen, die damit den zweiten von drei Abstiegsplätzen belegen. Hinter ihnen ist nur noch Schlusslicht SG Bockum-Hövel.

Dabei waren die Voraussetzungen eigentlich ganz gut, im Falle eines VfB-Sieges wäre auch die SG Borken noch mit in den Abstiegskampf gezogen worden. Und auch vor Ort lief es zunächst auch nicht schlecht für den VfB.

Zwar mussten die Gäste in der ersten Hälfte gegen den Wind spielen und waren so zunächst prinzipiell im Nachteil. Und der Wind blies auch in der Borkener Netgo-Arena stark, sodass eins der Tore umfiel und eine Spielunterbrechung verursachte. Aber gegen den Wind kamen die Hülser gut zurecht mit ihrer Taktik, zunächst hinten für Sicherheit zu sorgen. „In der ersten Hälfte haben wir nur eine Chance zugelassen“, sagte VfB-Coach Christoph Schlebach. Borken sorgte zwar bei Standardsituationen – man bedenke den Wind – für Wirbel, aber das von Yasin Muslubas gehütete Tor geriet dabei nicht ernsthaft in Gefahr. Vorne brachte zwar nicht wie beabsichtigt ein Konter den Erfolg, aber in die Pause ging der VfB mit einer 1:0-Führung. Ein Freistoß wurde abgewehrt, Marvin Wloch kam auf der linken Hülser Angriffsseite an den Ball und leitete ihn mit der Hacke an Sebastian Hagemeister weiter. Der wiederum brachte das Leder flach herein und am langen Pfosten verwandelte Mirko Grieß zum 1:0 aus Hülser Sicht (29.). So ging es auch in die Pause, und natürlich wurden so auch die Erwartungen genährt: Mit einer Führung im Rücken mit dem Wind spielen, das sah nach guten Erfolgauschancen aus. Aber die wurden nicht genutzt, denn die Gäste kamen nach dem Seitenwechsel richtig unter Druck. „Wir haben in der zweiten Halbzeit überhaupt nicht mehr für Entlastung gesorgt und nur noch lange Bälle nach vorne geschlagen“, sagte Christoph Schlebach enttäuscht. „Wir haben zu wenig aus der Konstellation gemacht.“ Dabei blieb die schwache Leistung in der zweiten Halbzeit für den VfB sogar noch recht lange ohne Konsequenzen. Erst in der 80. Spielminute erzielte Alexander Robers den verdienten Ausgleich zum 1:1. Auch bei dem halfen die Hülser mit. Sie schliefen, als Borken einen Freistoß 30 Meter vor dem VfB-Tor schnell ausführte, der Torschütze auf der linken Hülser Abwehrseite ganz alleine stand und auf Yasin Muslubas zulief. „Drei Mann standen da sogar noch mit dem Rücken zum Ball“, sagte Christoph Schlebach ärgerlich. Nach dem Ausgleich hatte Schlebachs Mannschaft Glück, wenigstens noch einen Punkt mitzunehmen, denn einmal ret

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