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Der Schreckmoment im Hinspiel: Tuncay Turgut (r.) rutscht kurz vor Schluss eine Freistoß-Flanke über den Scheitel, der Ball segelt zum 1:1 ins VfB-Tor.

Landesliga

VfB erwartet Dorsten zum Kellerduell

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MARL - Gastgeber VfB Hüls und der SV Dorsten-Hardt sind auf den Abstiegsplätzen gleichauf. Der Sieger könnte ans rettende Ufer klettern.

Nein, eine Vorentscheidung falle im Heimspiel gegen den SV Dorsten-Hardt (So., 15 Uhr) nicht, sagt Christoph Schlebach, Trainer von Landesligist VfB Hüls. „Aber richtungsweisend ist das Spiel für beide.“ Das besagen auch die Zahlen: Beide Kontrahenten haben 16 Zähler auf dem Konto und belegen damit die Abstiegsplätze eins und zwei.

Wer am Badeweiher als Sieger vom Platz geht, könnte die Abstiegsränge verlassen, aber nur wenn der Tabellen-13. SuS Stadtlohn beim Werner SC (11.) verliert, denn Stadtlohn hat zwei Punkte mehr und das deutlich bessere Torverhältnis.

„Das wird ein Spiel auf Augenhöhe“, sagt Christoph Schlebach, der den Gegner aus dem Effeff kennt, viele Dorstener Spieler auch schon trainiert hat. Der Trend spricht aber für den SV Dorsten-Hardt, denn seit dort Martin Stroetzel im Januar das Traineramt von Marc Wischerhoff übernommen hat, gab’s vier Punkte aus drei Spielen. Zuletzt wurde der bisherige Tabellendritte Eintracht Ahaus recht überraschend mit 3:2 geschlagen.

Es wartet also wohl ein anderer Gegner auf den VfB als im Hinspiel, als die Hülser lange mit 1:0 führten, kurz vor Schluss Tuncay Turgut aber ein Eigentor unterlief. Coach Schlebach war damals zwar im Urlaub und wurde vor Ort von Werner Platzer vertreten. „Aber ich habe das Tor live am Telefon miterlebt, weil ich mit meiner Tochter telefoniert habe“, sagt er.

Beim VfB ist ein Befreiungsschlag, auf den die Hülser nach einigen Neuverpflichtungen im Winter gehofft hatten, bislang noch ausgeblieben. Immer wieder verhinderten eigene Fehler in der Defensive zusammen mit schlechter Chancenverwertung, dass die Schlebach-Elf dreifach punktete. Gute Phasen und Chancen hatte es sowohl bei Tabellenführer GW Nottuln (1:3) als auch gegen den VfL Senden (0:4) und bei der SG Borken (1:1) gegeben. „Wir müssen einfach mal wieder einen Dreier einfahren“, sagt der VfB-Coach.

Bloß gut, dass mit Okan Solak ein Spieler mit großen fußballerischen Fähigkeiten nach auskurierter Verhärtung im Oberschenkel wieder in den Kader zurückkehrt. „Gott sei dank“, sagt Christoph Schlebach. Ansonsten gibt es keine personellen Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche.

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