+
Das 0:4: Moritz Knemeyer (l.) hat Sebastian Hagemeister (r.) abgeschüttelt. Torwart Yasin Muslubas kann den Schuss nicht entscheidend verhindern.

Landesliga

VfB Hüls enttäuscht auf ganzer Linie

MARL - Eine anständige Leistung hatte sich Christoph Schlebach von seiner bereits abgestiegenen Mannschaft gegen Westfalia Kinderhaus gewünscht. Der Trainer wurde bitter enttäuscht: Der VfB Hüls ließ sich mit 1:8 (0:3) abschießen.

Dabei hatten die Gäste kein fußballerisches Feuerwerk gezündet: Kinderhaus nutzte ganz einfach die Stellungsfehler in der Hülser Defensive konsequent aus. VfB-Torhüter Yasin Muslubas war der Leidtragende. Zumindest in der ersten Viertelstunde der einseitigen Begegnung konnte man den Plan der Hausherren erkennen. Sie standen hinten massiert und versuchten zu kontern.

Zwei Mal klappte das zunächst. In beiden Fällen war Mirko Grieß – wer sonst? – der Zielspieler. Einmal zog er rechts am Kasten vorbei (10.), beim zweiten Versuch scheiterte er an Westfalia-Keeper Rene Steinke (12.). Kinderhaus nutzte seine erste Gelegenheit. Jannik Hohenberger klärte nicht konsequent genug, Mike Liszka setzte energisch nach und verwandelte aus acht Metern unhaltbar zum 1:0 (15.).

VfB kommt über Ansätze nicht hinaus

Zwar sorgte ein katastrophaler VfB-Aufbaufehler dafür, dass Kinderhaus kurz darauf durch Moritz Knemeyer das 2:0 auf dem Fuß hatte – aber danach kam erst einmal wenig von den Gästen. Hüls kombinierte in Ansätzen und verlagerte das Spiel eine Zeitlang ins Mittelfeld. Ein einziger Pass in die Tiefe reichte aber, um die Deckung der Gastgeber auszuhebeln. Diesmal traf Knemeyer (32.), und er ließ vier Minuten später in einer ähnlichen Situation das 3:0 zu folgen.

Dann lief Knemeyer Sebastian Hagemeister davon und überwand Keeper Muslubas aus spitzem Winkel (49.). Wenig später reklamierte Kinderhaus erfolglos Elfmeter, als Robin Kapteina Knemeyer zu Boden gedrückt hatte (51.). Der Schiedsrichter pfiff dafür zwei Minuten später, als Jonas Schmidt im anderen Strafraum von den Beinen geholt wurde. Sven Hagemeister erzielte den Ehrentreffer zum 1:4 (53.).

An der Schlafmützigkeit der Hülser Deckung änderte das nichts. Beim 5:1 hatte Corvin Behrens viel Platz (61.). Die nächsten beiden Treffer fingen sich die Hausherren nach Eckbällen ein. Zunächst stieg Jonas Kreutzer am höchsten und köpfte den Ball in die Maschen (73.). Beim siebten Gegentor klärte der VfB einen Eckstoß, die zweite Flanke landete bei Liszka, der mit dem Kopf erfolgreich war (79.). Beim 1:8 hatte Liszka am zweiten Pfosten alle Freiheiten und legte für Kreutzer ab (84.).

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Karnevals-Geheimnis gelüftet: Das ist das neue Stadtprinzenpaar in Herten
Karnevals-Geheimnis gelüftet: Das ist das neue Stadtprinzenpaar in Herten
Warum die Feuerwehr die Heizung im Einsatzfahrzeug volle Pulle aufdrehte
Warum die Feuerwehr die Heizung im Einsatzfahrzeug volle Pulle aufdrehte
Mann will Polizisten beißen, Protest gegen Straßenbaubeiträge dauert an, Radfahrer rettet Reh
Mann will Polizisten beißen, Protest gegen Straßenbaubeiträge dauert an, Radfahrer rettet Reh
Auf in die fünfte Jahreszeit: Endlich werden die  Recklinghäuser Narren wieder regiert  
Auf in die fünfte Jahreszeit: Endlich werden die  Recklinghäuser Narren wieder regiert  
Neue Technik in Datteln: Am Betriebshof kann bald ohne Bargeld bezahlt werden
Neue Technik in Datteln: Am Betriebshof kann bald ohne Bargeld bezahlt werden

Kommentare