Landesliga

VfB Hüls kassiert halbes Dutzend

Marl - Im vierten Heimspiel kassierte der VfB Hüls die dritte Niederlage – 0:6 (0:3). 19 Gegentreffer auf eigenem Platz sprechen für sich. Der Gegner SC Münster war den Hülsern im Zeichen der Spielkultur und der Effizienz deutlich überlegen.

Viel vorgenommen hatte sich der Aufsteiger für das vierte Heimspiel. Die Anfangsphase ließ auch auf einiges hoffen. Die ersten klaren Chancen der Partie hatte der Gastgeber.

Zweimal war es Mirco Grieß, der den Führungstreffer auf dem Fuß hatte. In der achten Minute zog der Goalgetter von der Strafraumgrenze ab, es war aber zu wenig Druck auf dem Ball.

Vier Minuten später prüfte Grieß Gästekeeper Hunnewinkel mit einem Distanzschuss.Die Gäste hatten in der zehnten Minute die erste Chance. Weber zog aus zwölf Metern ab, Muslubas klärte zur Ecke. Nach 18 Minuten die erste Aufregung auf der VfB-Bank: Einen Pass von Solak nahm Grieß auf, drängte in den Strafraum und Torwart Hunnewinkel berührte Grieß beim Abwehrversuch. Der Referee zeigte nicht auf den Punkt, sondern zu Ecke.

Mit einem Doppelschlag wurde die Partie dann entschieden. Eine Flanke von Celebic nahm Weber mit dem Kopf und der Ball kullerte ins rechte Eck. Eine Minute später patzte die VfB-Abwehr und Alves erhöhte auf 2:0 für die Gäste.

Bezeichnend dann die Aktion kurz vor der Pause. Siegert wurde im VfB-Strafraum gefoult, diesmal zeigte der Referee auf den Punkt. Schwarzer verwandelte sicher und es ging mit 0:3 in die Pause.

Nach dem Wechsel bestimmte die Schlebach-Elf für zehn Minuten die Partie. Die Gäste versuchten über mehr Ballbesitz den VfB-Druck herauszunehmen.

Dies gelang auch in der Folge. Nach sehenswertem Pass in die Tiefe erzielte Johannknecht seinen vierten Saisontreffer (62.). Fünf Minuten später zeigte Referee Fischbach (Freudenberg) VfB-Torjäger Grieß die Gelb-Rote Karte. Mit etwas mehr Fingerspitzengefühl wäre dieser Platzverweis zu vermeiden gewesen.

In Unterzahl gelang den Rot-Weißen nun kaum noch was. Die Gäste warteten dagegen einfach nur auf Fehler und erhöhten in der 77. Minute (Kottenstede) und 88. Minute (Wäntig) durch zwei Konter auf 0:6. Trainer Mirsad Celebic bewies ein gutes Händchen, denn beide Akteure waren kurz vorher eingewechselt worden. Der VfB muss in den kommenden Wochen beweisen, dass das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft Landesliganiveau hat. Die aktuelle Quote von 24 Gegentoren in sieben Spielen ist nicht akzeptabel.

VfB Hüls:

Muslubas, Dämmer, Hagemeister Seb, Solak, Yeboah, Prudetskiy, Grieß, Kapteina (46. Overhoff), Szalkai, Turgut (83. Hohenberger), Frasheri

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