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In Münster gab’s eine viel zu hohe Niederlage für den VfB Hüls, weil zu viele Fehler gemacht wurden. Vangjel Frasheri (l.) leistete sich vor dem 0:2 einen Ballverlust.

Landesliga

Neuer Tiefschlag für den VfB Hüls

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MARL - Mit einer 0:5 (0:1)-Niederlage kehrt Landesligist VfB Hüls vom Tabellendritten SC Münster wieder. Aber so hätte die Partie nie enden dürfen.

Denn für VfB-Trainer Christoph Schlebach war sein Team in Münster lange Zeit ebenbürtig. Zum wiederholten Male aber hätten individuelle Fehler zu einer krachenden Niederlage geführt.

„Es hört sich nach einer 0:5-Niederlage komisch an“, sagt Schlebach. „Aber wer das Spiel gesehen hat und dann das Ergebnis hört, fragt sich: Wie kann das denn sein?“. „Wie die Tore für Münster gefallen sind, war bezeichnend“, so Schlebach weiter.

Das Unheil nahm schon nach sieben Minuten seinen Lauf: Da fälschte Innenverteidiger Mike Wloch einen Schuss ab, und der Ball ging durch die Beine von VfB-Keeper Yasin Muslubas ins Netz. Der Treffer wurde Jonas Grütering gutgeschrieben.

Bei diesem knappen Rückstand aus Hülser Sicht blieb es bis zur Pause, und nach dem Seitenwechsel machten sich die Gäste daran, den Ausgleich zu erzielen. „Da waren wir am Drücker und mindestens ebenbürtig“, sagte Christoph Schlebach. Aber dann ließ Muslubas einen Schuss nach vorne abklatschen, Paul Reichelt stand mutterseelenalleine und konnte sich die Ecke aussuchen – 2:0 für Münster (52.).

Auch bei den weiteren Gegentreffern leisteten die Gäste tatkräftige Unterstützung. Das 0:3 aus VfB-Perspektive fiel nach einem Freistoß für die Gäste weit in der gegnerischen Hälfte, den Münster abfing und dann konterte. Am Ende war es Innenverteidiger Linus Wolt, der den Ball vor dem 0:3 über die Linie des eigenen Tores beförderte (65.). Beim 0:4 verschätzte sich Wolt und blieb von einem langen Flugball des Gegners weg, weil er darauf spekulierte, dass Torhüter Muslubas herauskommen und das Leder aufnehmen würde.

Hinter Wolt stand aber Stürmer Diego Alves Duarte, der für die Gastgeber auf 4:0 erhöhte (68.). Die Entscheidung war längst gefallen, Dennis Hamsen sorgte nach 71 Minuten noch für das 5:0.

Es bleibt also dabei: Vorne setzt der VfB sein zuweilen gutes Spiel nicht in Tore um, und hinten leisten sich die Hülser viel zu viele grobe Fehler. So kommen dann auch die teils hohen Niederlagen zustande. Bitter aus Sicht der Badeweiher-Kicker war zudem, dass der SV Dorsten-Hardt gegen Schlusslicht SG Bockum-Hövel den dritten Sieg in Folge feierte, durch den der Rückstand aufs rettende Ufer für den VfB auf sechs Punkte angewachsen ist.

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