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Dem Siegtreffer sehr nahe: Nach seiner Einwechselung hätte Vangjel Frasheri (l.) die Begegnung für den VfB Hüls entscheiden können.

Landesliga

VfB punktet zum Abschied

MARL - Der VfB Hüls verabschiedet sich mit Anstand aus der Landesliga: Beim 2:2 gegen BSV Roxel zeigen die Hülser endlich die Einstellung, die sie zuvor häufiger hatten vermissen lassen.

Mit einer ordentlichen Leistung hat sich der VfB Hüls aus der Landesliga verabschiedet. Am letzten Spieltag erreichte der Absteiger ein respektables 2:2 (1:1) gegen den BSV Roxel.

Nach 60 Sekunden hätte es schon 2:0 für die Elf vom Badeweiher stehen müssen. Zunächst spielte Mirko Grieß einen perfekten Ball in die Schnittstelle der Roxeler Deckung. Niels Overhoff scheiterte aber aus guter Position an Torhüter Thorben Hövelmann. Im zweiten Angriff kam Augenblicke später der Hülser Angriffsführer in ähnlicher Schussposition zum Abschluss. Seinem Ball in die langen Ecke konnte der BSV-Schlussmann nur hinterherschauen (1.). Die Führung hatte nicht lange Bestand. Bei einer weiten Flanke waren sich Sebastian Hagemeister und Robin Kapteina nicht einig. Schahab Hajizadah mogelte sich zwischen die beiden und köpfte zum Ausgleich ein (13.).

Mirko Grieß sorgt für Impulse

Grieß hätte seine Mannen zehn Minuten vor der Pause wieder in Führung schießen können. Nach einem weiten Pass von Jannik Hohenberger umkurvte der Stürmer den BSV-Torwart, doch sein Schuss konnte von einem Feldspieler verteidigt werden.

Im zweiten Durchgang führte Grieß einen Freistoß schnell aus. Der mitgelaufene Jonas Schmidt machte aber fünf Meter vor dem Tor einen Haken zu viel (55.). Typisch VfB dann das 1:2. Die Gastgeber patzten im Aufbau. Roxel schaltete schnell und kam durch Hendrik Flaßhar zum 2:1 (72.).

Yeboah gleicht aus

Imponierend die Reaktion der Hausherren, die im nächsten Angriff ausglichen. Wieder ging der entscheidende Impuls von Mirko Grieß aus, der auf rechts bis zur Grundlinie zog und dann den Ball scharf in die Mitte gab. David Yeboah musste nur den Fuß hinhalten (73.).

In der Schlussphase unterlief Kapteina fast ein Eigentor (80.). Die dickste Möglichkeit hatte aber Vangjel Frasheri, der aus bester Schussposition am gegnerischen Keeper scheiterte (87.). Kuriosität am Rande: In dem fairen Match zückte der gute Schiedsrichter Björn Stempel (Hattingen) vier Mal die Gelbe Karte (zwei Mal Hüls, zwei Mal Roxel): In allen vier Fällen hatten die Übeltäter ihre Gegner festgehalten.

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