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Eine der Großchancen für den VfB Hüls in der Schlussphase der Partie in Heiden hatte Marcel Dibowski (M.), der aber an Heidens Keeper Tobias Terlau hängen blieb.

Landesliga

VfB verpasst Sieg in Heiden

MARL - Nach dem 1:1 bei Viktoria Heiden gab‘s beim VfB Hüls beides: Freude über die Leistung, aber auch Ärger über den verpassten Sieg.

Zwar wurde die Unzufriedenheit über „nur“ einen Punkt nach Spielschluss bei Mittelfeldspieler Okan Solak deutlich hörbar, und auch Trainer Christoph Schlebach äußerte sie, als er seine Mannschaft am Mittelkreis zusammenholte. Insgesamt dürften aber mehr positive Gefühle zurückbleiben.

Denn in gewisser Hinsicht war die Leistungssteigerung des VfB in der zweiten Hälfte, als er unter Druck stand, als er einen Rückstand aufholen musste, ein Signal. Die Hülser machten erstmals in dieser Saison einen Rückstand wett. Und dass sie in der Schlussphase Großchancen hatten, kann man ja auch positiv auslegen: Sie hatten sie sich nämlich erspielt.

Das 1:1 gelang Vangjel Frasheri in der 73. Minute, nachdem Heidens Keeper Tobias Terlau einen Schuss zur Seite abklatschte, wo der spätere Torschütze lauerte. Das war der Startschuss zu völlig offenen Schlussminuten, in denen der VfB die deutlich besseren Chancen hatte. David Yeboah legte bei einem Konter von der linken Seite für Marcel Dibowski auf, der aber an Terlau nicht vorbei kam (80.). Mirko Grieß verpasste im Strafraum den richtigen Zeitpunkt zum Schuss und wurde noch geblockt (82.), und wenig später konnte er auch ein Zuspiel von Dibowski nicht gewinnbringend verwerten (90.). Chancen dieser Güteklasse hatte der VfB in den vorangegangenen Spielen nicht allzu viele. Bis zum Ausgleich hatte Heiden die Partie bestimmt, allerdings ohne spielerische Glanzlichter zu setzen. Die Gastgeber versuchten es wie von Christoph Schlebach vorhergesagt häufig mit langen Bällen und wurden vor allem über Standards gefährlich. Im Anschluss an eine Ecke köpfte zum Beispiel Leon Harke den Ball an den Pfosten des VfB-Tors (42.). Das 1:0 der Gastgeber fiel kurz nach der Pause aber aus dem Spiel heraus: Nach einem Angriff über die linke Heidener Angriffsseite ließ der Hülser Keeper Yasin Muslubas das Leder nach vorne abprallen, klärte noch vor Ferdinand Möllmann, dessen Bruder Jan das Leder aber aus fünf Metern über die Linie drückte (49.).

„In der Schlussphase waren wir am Drücker“, sagte Christoph Schlebach nach dem Spiel. „Unzufrieden sind wir, weil wir die Großchancen nicht genutzt haben. Aber wir haben es gut gemacht, zum Beispiel trotz der körperlichen Überlegenheit Heidens gut verteidigt und teilweise gut Fußball gespielt.“

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