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Innenverteidiger Linus Wolt (M.) und Kevin Dämmer (l.) auf der linken Seite sollen hinten für Stabilität sorgen. Das wäre die Grundlage dafür, dass der VfB Hüls mal wieder in Führung gehen kann.

Landesliga

VfB will Borken näher rücken

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MARL - Landesligist VfB Hüls gastiert am Sonntag bei der SG Borken. Die Kicker vom Badeweiher wollen sich Luft im Abstiegskampf verschaffen.

Das Hinspiel war eines der bittersten in einer ohnehin schwierigen Hinrunde für den VfB Hüls. Eine halbe Stunde war am 9. September erst auf dem Naturrasenplatz des Stadions am Badeweiher gespielt, da war die Partie beim Zwischenstand von 1:5 nicht nur bereits entscheiden, sondern es drohte eine heftige Klatsche. Dass der Endstand dann „nur“ 2:6 lautete, konnte auch keinen VfB-Anhänger mehr trösten.

Borkens 1:0 erzielte damals ein gewisser Bastian Bone. „Den gilt es für uns auszuschalten“, sagt der Hülser Trainer Christoph Schlebach im Hinblick auf die Partie am Sonntag. Denn Bone traf auch nach dem VfB-Spiel weiter (14 Treffer), auch wenn die SG Borken in der Tabelle abgerutscht ist.

Der gebürtige Marler und TSV-Spieler Wolfgang Korb nahm seinen Trainer-Hut und war zwischenzeitlich heißer Kandidat auf das Amt am Loekamp. Aber trotz Bones Treffern kommt Borken unter Korbs Nachfolger Ralf Bugla nicht richtig in Schwung. Der letzte Sieg datiert vom Oktober.

Bei aller Aufmerksamkeit für den Gastgeber liegt das Hauptaugenmerk des VfB Hüls natürlich auf der eigenen Mannschaft. Die hat sich zuletzt in Testspielen gegen die eigenen A-Junioren und Bezirksligist Vogelheimer SV (2:0) Selbstvertrauen geholt, da sie vorne endlich Tore schoss und hinten keine zuließ.

„Das hat uns gutgetan, auch wenn es nur Testspiele waren“, sagt Christoph Schlebach, der sich ähnliche Verhältnisse auch mal wieder in der Meistershaft wünscht. „Es wäre sicherlich gut, wenn wir mal in Führung gehen würden.“ Das würde dem phasenweise schon guten VfB-Spiel nach der Winterpause wohl mehr Sicherheit verleihen.

Es gibt allerdings einige VfB-Spieler, die die Reise nach Borken nicht mitmachen können. Die Augenentzündung von Winter-Neuzugang Jonas Schmidt wird noch mit Cortison behandelt, seine Rückkehr ins Training ist frühestens kommende Woche zu erwarten. Tuncay Turgut wird von einem Muskelfaserriss außer Gefecht gesetzt, und Brian Kreuz leidet unter Knieproblemen. Auf der Kippe steht auch noch der Einsatz von Okan Solak. „Er hat sich im Testspiel gegen Vogelheim eine Verhärtung im Oberschenkel zugezogen“, sagt der Coach. „Sollte er auch noch ausfallen, wäre das für uns natürlich extrem bitter.“

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