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Der VfB will gegen den Tabellenletzten offensiv auftreten. Eine wichtige Rolle kommt dabei Okan Solak zu, von dem sich die Hülser viele Impulse erhoffen.

Landesliga

Der VfB will das Kelerduell offensiv angehen

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MARL - Hüls erwartet das Tabellenschlusslicht SG Bockum-Hövel, und Trainer Christoph Schlebach rechnet damit, dass auch die SG Bockum-Hövel auf Angriff setzt.

Zumindest kündigt der Trainer des VfB Hüls an, dass seine Mannschaft den Weg nach vorne suchen wird. „Ein Unentschieden bringt uns nicht weiter“, sagt Christoph Schlebach. Und weil das mindestens ebenso für die Gäste gilt, erwartet der Hülser Trainer eine offene Partie.

Beide Teams stehen gehörig unter Druck: Die Schlebach-Mannschaft hat seit dem zweiten Spieltag nicht mehr gewonnen und ist nach fulminantem Start mit sechs Punkten aus zwei Begegnungen, aber danach nur noch zwei Zählern auf Platz 14 durchgereicht worden. Bliebe es dabei, müsste der VfB zurück in die Bezirksliga, denn dieser Rang ist der erste von drei Abstiegsplätzen.

Die Gäste haben als Schlusslicht nur vier Punkte eingefahren, drei davon aber beim Sieg über GW Nottuln (1:0) – und das war bisher der Gegner, der gegen die Hülser den stärksten Eindruck hinterließ und am Badeweiher mit 6:0 triumphierte.

Die Mannschaft von Christoph Schlebach hat zuletzt in Heiden beim 1:1 angedeutet, dass sie mit Druck umgehen kann. Als sie beim Stand von 0:1 auf der Verliererstraße war, riss sie sich am Riemen, kämpfte sich zurück in die Partie und erzielte nicht nur den verdienten Ausgleich durch Vangjel Frasheri, sondern hätte aufgrund gut herausgespielter Großchancen in der Schlussphase auch einen Sieg verdient gehabt. Christoph Schlebach nahm aus der Partie Gutes wie Schlechtes mit. „Wir haben gut Fußball gespielt, aber erst, als wir etwas machen mussten“, sagt er. „Und von den drei Großchancen mussten wir eine machen, haben es aber nicht getan.“ Gegen Bockum-Hövel kehrt Verteidiger Brian Kreuz zurück, der in den vergangenen Wochen zuerst verletzt fehlte und in Heiden beruflich verhindert war. Stürmer Mirko Grieß konnte zwar grippegeschwächt kaum trainieren. „Aber das sollte bis Sonntag hinhauen“, sagt Christoph Schlebach.

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