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Ein freundschaftlicher Knuff am Spielfeldrand: Marvin Höner (r.) und Marcel Dibowski mussten zuletzt mit Verletzungen aussetzen. Höner wird noch länger ausfallen.

Landesliga

Der VfB will wieder in die Erfolgsspur zurück

MARL - Vor dem Auswärtsspiel beim VfL Senden (So., 15 Uhr) sah Christoph Schlebach, Trainer des VfB Hüls, Gesprächsbedarf. Denn die vergangenen Partien hatten ihm nicht gefallen.

Dem Aus im Westfalenpokal bei der DJK Wattenscheid (1:5) und der ersten Landesliga-Niederlage gegen Nottuln (0:6) folgte auch noch ein unpassender Auftritt im Test gegen Bezirksligist VfB Bottrop (0:4). „Gegen zwei Landesligisten und einen Bezirksligisten 15 Gegentreffer zu kassieren, kann nicht unser Anspruch sein“, sagt Schlebach, der auch der Mannschaft gegenüber deutlich wurde. Mit dem VfL Senden hat er sich auch deswegen nicht beschäftigt. „Mir ist unser Auftreten wichtiger“, sagt der Coach. „Wir müssen zuerst das eigene Tor verteidigen und dürfen nicht die Hintermannschaft alleine lassen.“ Nicht spielen kann Brian Kreuz. Beim Abwehrspieler hat sich eine Zyste an der Kniekehle gebildet, eine genauere Untersuchung steht noch aus.

Noch schlechter sieht es bei Marvin Höner aus. In dieser Saison konnte der Führungsspieler noch keine Partie absolvieren. Und es wird noch dauern, ehe er auf den Platz zurückkehren kann. „Ich glaube nicht, dass ich in diesem Jahr noch spielen kann“, sagt der 26-Jährige. „Es gibt keine genaue Diagnose, das Knie ist aber entzündet und es ist Flüssigkeit drin“, so Höner. „Die Ärzte sagen, es dauert noch.“

Trotz der misslichen Lage ist Höner immer ganz nah dran an seiner Mannschaft. „Ich bin bei jedem Training und bei jedem Spiel“, sagt er. Aber er ist nicht nur da, sondern er fiebert auch richtig mit. „Ich bin der Lauteste auf der Bank“, sagt er selbst. Vor dem Spiel ist er derjenige, der die Spieler im Kreis einschwört. „Die letzten Worte vor dem Anpfiff gehören mir“, sagt Höner.

Dass es nach dem Traumstart einige Rückschläge in den Pokalwettbewerben und vergangenen Sonntag dann auch die erste Meisterschaftsniederlage gegen GW Nottuln gab, macht Marvin Höner keine Sorgen. „Das passiert doch jedem Aufsteiger mal“, sagt er. „Wir haben doch nichts zu verlieren. Wir wollen uns etablieren, und jetzt kommen erst die Gegner, die vergangene Saison im Mittelfeld waren. Das sind die, an denen wir uns messen müssen.“

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