Ein Pausen-Kandidat beim FC Marl: Der junge Lukas Baf (r.) war am Ende des Derbys beim VfB Hüls mit Dennis Kündig sichtlich am Ende seiner Kräfte.
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Ein Pausen-Kandidat beim FC Marl: Der junge Lukas Baf (r.) war am Ende des Derbys beim VfB Hüls mit Dennis Kündig sichtlich am Ende seiner Kräfte.

Derby am Feldweg

Kreispokal-Knaller auf Kunstrasen: Sickingmühler SV fordert den FC Marl heraus

  • Jochen Sänger
    vonJochen Sänger
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Der zweite große Kreispokal-Abend steht in Marl an. Der Sickingmühler SV empfängt den FC Marl auf der Kunstrasen-Anlage am Feldweg.

Das Derby findet statt am Donnerstagabend (9. September, 19.30 Uhr). Vor einer Woche hat der SC Marl-Hamm den VfB Hüls empfangen. Nun fordert der Sickingmühler SV auf der schmucken Anlage mit dem Kunstrasen den FC Marl in der 2. Runde des Kreispokals heraus.

Duell mit dem Bezirkligisten FC Marl

Leandro Formaggio, Spielertrainer der Gastgeber, erwartet eine standesgemäße Kulisse für das Duell mit dem Bezirksligisten: „Wir hatten im Großen und Ganzen eine gute Vorbereitung. Aus den verschiedenen Testspielen haben wir Positives mitgenommen. Jetzt freuen wir uns, dass die Saison für uns mit einem solchen Höhepunkt beginnt.“

Am Sonntag war Sickingmühle in der Kreisliga B noch spielfrei, während Pokalgegner FC Marl bereits 95 intensive Meisterschaftsminuten im Derby beim VfB Hüls absolvierte. Trainer Mani Mulai steuert die Belastung und lässt seine angeschlagenen Spieler heute Abend pausieren, geht etwa bei Yannick Goecke und Ahmed Bakare kein Risiko ein.

Trainer Mulai: „Kreispokal ist für uns wichtig.“

„Wir nehmen einige Leute aus der 2. Mannschaft mit“, informiert der Coach, will den Plan aber nicht falsch verstanden wissen: „Der Kreispokal ist für uns ein wichtiger Wettbewerb. Wir wollen wieder so weit kommen wie in der vergangenen Saison.“ Bei den klassentieferen „Nordlichtern“ erwartet Mulai von seinem Team, dass es von Beginn an die Kontrolle übernimmt und als Sieger vom Platz geht. „Wir sind so selbstbewusst und richten uns nicht am Gegner aus.“

Davon geht auch Leandro Formaggio realistischerweise aus: „Wir werden sicher nicht vorne draufgehen, sondern richten uns auf einen Abwehrkampf ein.“ Während der Spielertrainer auf dem Platz direkt Einfluss nehmen kann, gibt Trainer-Kollege Adi Cetera von außen Anweisungen.

Weiteres Marler Derby ist möglich

Die Verantwortlichen beider Vereine betonen, dass sie sich voll und ganz auf die aktuelle Aufgabe konzentrieren. Aber zumindest mit einem Auge schauen alle doch auf die nächste Runde, in der es erneut zu einem Derby kommen könnte. Der Sieger trifft auf den Gewinner des am vergangenen Donnerstag abgesetzten Spiel zwischen dem TSV Marl-Hüls und der DJK Spvgg. Herten.

30 Helfer sorgen für die Sicherheit

30 Helfer hat der Sickingmühler SV motivieren können, damit die Pokalbegegnung am Donnerstag, 10. September, 19.30 Uhr, coronagerecht über die Bühne gebracht werden kann. Dabei gelten für die Zuschauer einige wichtige Regeln: Mund- und Nasenschutz ist an den Eingangsbereichen Pflicht. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, werden die Zuschauer gebeten, beide Kassenbereiche zu benutzen. Eine Registrierung an den Kassen ist Pflicht. Die maximale Zuschauerzahl von 300 darf nicht überschritten werden. Hier wird anhand der Listen der aktuelle Status ständig überwacht.

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