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Hamms Trainer Momo Dede hört am Saisonende auf, das Derby gegen Fenerbahce ist sein vorerst letztes. Geschenke will er an den abstiegsbedrohten Gegner aber nicht verteilen.

Nach dem Derby ist vor dem Derby

SC Marl-Hamm empfängt Fenerbahce Istanbul Marl

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Marl - Nach dem 5:3-Sieg über Sinsen II steht für Hamms scheidenden Trainer Momo Dede das letzte Lokalduell mit Fenerbahce an.

Und wieder steht ein Derby im Mittelpunkt: Diesmal empfängt der SC Marl-Hamm Fenerbahce Istanbul Marl.

SC Marl-Hamm – Fenerbahce Ist. Marl (So., 17 Uhr).

Im Sommer wird Henry Schoemaker den aktuellen SC-Coach Momo Dede beerben. Für Dede ist die Partie am Sonntag also sein vorerst letztes Derby an der Seitenlinie der Hammer Löwen. Vergangenes Wochenende gab es für die Hammer schon einen 5:3-Erfolg gegen den TuS 05 Sinsen II, und auch gegen Fenerbahce Ist. Marl sollen die Punkte bei Hamm bleiben. „Wir wollten einen einstelligen Tabellenplatz erreichen, das ist uns jetzt schon gelungen. Möglicherweise können wir ja noch ein oder zwei Plätze gut machen“, sagt Dede, dessen Team auf dem achten Platz rangiert.

Dede erwartet schwierige Aufgabe

Einen Selbstläufer erwartet der Trainer gegen den abstiegsbedrohten Platzrivalen nicht. Im Gegenteil: „Ich erwarte von Fener leidenschaftlichen Abstiegskampf. In dieser Situation zählt es nicht, schönen Fußball zu spielen, sondern erfolgreich zu sein.“ Fener belegt den ersten abstiegsbedrohten Platz, der nach der aktuellen Ausgangslage ein Entscheidungsspiel gegen den Drittletzten der Kreisliga A2 bedeuten würde. Die Zahl der Bezirksliga-Absteiger aus dem Fußballkreis Kreis könnte allerdings daran nochmal etwas verändern und im schlimmsten Fall aus dem 14. Rang einen direkten Abstiegsplatz machen. Fener muss dringend punkten. Drei Punkte trennen die „Gäste“ vom rettenden Ufer, wo Altendorf-Ulfkotte und Sinsen gleichauf liegen. „Es gibt kein Wenn und Aber mehr, wir wollen alle drei Spiele gewinnen, um so die Klasse zu halten“, sagt Spielertrainer Ilker Ciloglu. „Damit fangen wir im Derby an.“

TuS 05 Sinsen II – Westfalia Gemen II (So., 13 Uhr).

Drei Spiele bestreitet Sven Berger noch als Coach für den TuS 05 Sinsen II, ehe seine Zeit an der BSA zu Ende geht.

Der Druck ist hoch

So wirklich genießen kann er den Abschied aber nicht. „Der Druck ist natürlich sehr hoch. Ich bin froh, wenn die Last abfällt und wir den Klassenerhalt sicher haben.“ Drei Punkte Vorsprung haben die Sinsener momentan auf den mutmaßlichen Relegationsplatz. Auch Gegner Gemen ist mit 29 Punkten noch nicht sicher gerettet. Es gibt also das nächste Duell gegen einen direkten Konkurrenten für die Sinsener. „Ich versuche, den Druck von der Mannschaft fernzuhalten. Die Jungs sollen einfach mit Spaß in das Spiel gehen“, sagt Berger, der sich von seinem Team eine ähnliche Leistung wie im sehr engen Derby Hamm (3:5) wünscht.

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