Leitete das erste Training nach dem Lockdown: Sinsens Trainer Michael Schrank (r.), hier im Gespräch mit „Co“ Tobias Hötte.
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Fußball

Neuzugang des TuS 05 Sinsen war zuletzt drei Jahre lang in der Türkei

  • Sebastian Schneider
    vonSebastian Schneider
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Westfalenligist TuS 05 Sinsen meldet einen weiteren Neuzugang. Eine Stelle im Kader ist noch frei.

  • TuS 05 Sinsen meldet Ünal Kurtulus als Neuzugang.
  • Zuletzt spielte Kurtulus drei Jahre lang in der Türkei.
  • Er kommt auf eine Empfehlung hin.

Westfalenligist TuS 05 Sinsen hat noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Mit Ünal Kurtulus bekommt die Mannschaft von Trainer Michael Schrank einen jungen Mann für die Offensive dazu. Der 22-Jährige wurde zwar in Deutschland – unter anderem beim VfB Waltrop – ausgebildet, war in den vergangenen drei Jahren aber in der Türkei am Ball. Seine letzte Station dort war Drittligist Elbistan Spor.

In diesem Sommer kehrte Kurtulus nach Deutschland zurück und versuchte sein Glück beim Dortmunder Oberligisten ASC 09, der bekanntlich vom ehemaligen TuS-Coach Toni Kotziampassis trainiert wird. Und dort arbeitet auch Dennis Hübner, der ja ebenfalls schon in Sinsen aktiv war, nämlich als Co-Trainer. Und Hübner ist zufällig auch noch Freund und Trauzeuge von Alexander Glembotzki, der seit kurzer Zeit in der Sportlichen Leitung der Sinsener mitwirkt. So wundert es nicht, dass Glembotzki einen Wink bekam, als Kurtulus bei den Aplerbeckern zwar im Probetraining positiv auffiel, deren Kader aber bereits voll war.

Auf Linksverteidigerposition wird improvisiert

Glembotzki ist überzeugt vom Neuzugang. „Ünal wird uns weiterhelfen, wenn er sich erst einmal eingelebt hat“, sagt er. Eingeplant ist Kurtulus für die offensive Außenbahn. Die Wechselfrist ist zwar abgelaufen, aber mindestens eine Stelle ist in Sinsens Kader noch zu besetzen. Glembotzki: „Einer unserer Spieler will aus privaten Gründen in der Hinrunde kürzertreten, ein anderer muss möglicherweise bald deutschlandweit arbeiten und würde uns dann auch nicht zur Verfügung stehen.“

Bedarf sehen die Sinsener vor allem auf der Linksverteidigerposition. „Ich denke aber nicht, dass wir jetzt noch einen Spieler bekommen“, sag Alexander Glembotzki, der für die Winterpause mehr Hoffnung hat. „Im Moment geht es eher in die Richtung, dass wir jemanden aus unserem Kader für die Position umschulen, auch wenn Linksfüße bei uns rar gesät sind.“

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