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In der Defensive vielseitig einsetzbar: Robin Kapteina (r., im Zweikampf mit dem Distelner Louis Sliwa) vom VfB Hüls.

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Nichts zu verschenken: VfB Hüls erwartet den VfB Kirchhellen 

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Kuriose Ausgangslage vor dem letzten Heimspiel von Christoph Schlebach am Sonntag um 14.30 Uhr: Der 52-jährige Trainer, der den VfB Hüls zum Jahresende verlässt, könnte für Gegner Kirchhellen auflaufen.

  • VfB Hüls bestreitet am Sonntag das letzte Heimspiel des Jahres
  • Trainer Christoph Schlebach hat einen Spielerpass beim Gegner.
  • Badeweiher-Elf wird verjüngt.

Christoph Schlebach hat den Spielerpass bei seinem Stammverein VfB Kirchhellen, für dessen Altherren er regelmäßig kickt, hinterlegt. Die besondere Konstellation bedeutet nicht, dass Schlebach am Sonntag etwas zu verschenken hätte: „Wir wollen zu Hause unbedingt gewinnen“, erklärt der Übungsleiter, der die Badeweiher-Elf umständehalber fleißig verjüngt.

Chance für den Nachwuchs

Gleich drei A-Junioren stehen zum Rückrundenstart im Kader: Bereits im Testspiel gegen GW Erkenschwick (4:2) haben die Nachwuchskräfte Evgenij Lakstantin und Yannick Kayma mitgewirkt; dazu kommt Keeper Theo Husmann. 

Da Stammtorwart Nils Martens am Sonntag Dienst schieben muss, hat der VfB keinen Ersatz, falls sich Reserve-Keeper Tom Breda während der 90 Minuten verletzen sollte. 

Verzichten muss Christoph Schlebach gegen Kirchhellen auf die gesperrten Dean Bartusek und Okan Solak. Der Abwehrmann muss nach seiner Roten Karte aus dem Zweckel-Spiel noch einmal zuschauen. Glimpflicher kam Spielmacher Solak davon. Er war vor zwei Wochen gegen Disteln vom Platz geflogen. 

Mirko Grieß: Start-Elf oder von der Bank? 

Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Mirko Grieß. Der zentrale Angreifer laboriert nach wie vor an einer Schulterverletzung. Möglicherweise bringt der Trainer seinen wichtigsten Stürmer wie gegen Vestia Disteln vor zwei Wochen je nach Spielverlauf von der Bank. Noch keine Option sind am Sonntag Robin Albracht und Moussa Sangare. Die beiden Langzeitverletzten befinden sich wieder im Training. „Aber für dieses Spiel kommt ein Einsatz definitiv zu früh“, stellt der Coach klar. 

Eine Marler hat Sagen in Kirchhellen

Der VfB Kirchhellen rangiert mit Trainer Marc Wischerhoff (vormals SV Dorsten-Hardt) bei sechs Punkten Rückstand einen Rang hinter den Hausherren auf dem elften Platz. „Das Team verkauft sich gut als Aufsteiger“, findet Christoph Schlebach und warnt vor Torjäger Dominik Selm (elf Treffer). „Sie haben doch auch nichts zu verlieren. Der Verein und das Umfeld sind zufrieden mit dem Erreichten."

Das Sagen hat in Kirchhellen übrigens ein gebürtiger Marler. Vereinschef Georg Garz kommt aus Polsum und hat lange Jahre beim SuS das Tor gehütet. Das ist allerdings schon eine Weile her: Mittlerweile steht Sohn Josua als Zerberus im Aufgebot der Bottroper.

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