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Kampf um jeden Ball: Mirko Grieß (M.) und der VfB traten verbessert auf und holten sich einen Punkt.

VfB stoppt den Abwärtstrend

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MARL - Auch wenn es nicht das optimale Ergebnis war: Mit einem 1:1 (0:0) beendet der VfB Hüls seine Negativserie beim SV Dorsten-Hardt. Bitter: Den Ausgleich kassieren die Hülser per Eigentor.

Beide Teams strotzten nicht vor Selbstbewusstsein: Der VfB hatte dreimal in Folge verloren und dabei 16 Gegentreffer kassiert, die Gastgeber waren als Tabellenletzter nach zwei Punkten und einer 0:5-Klatsche zuletzt bei Eintracht Ahaus noch mehr unter Druck.

Und das merkte man. Der VfB ging aber besser mit seiner Situation um. Die Körpersprache war positiv, die Einstellung auch. Der SV Dorsten-Hardt stand in der ersten Hälfte tief, kam kaum einmal gefährlich nach vorne und leistete sich mehrere Ungenauigkeiten im Spielaufbau.

Da die Hülser ihr Hauptaugenmerk nach der Flut an Gegentoren auch zunächst auf die Defensive legten, war die Partie arm an Höhepunkten. Okan Solak zielte nach einer Viertelstunde am langen Pfosten vorbei, Sebastian Hagemeisters Kopfball ging übers Tor (24.). Dorstens Alexander Brefort hatte auch keinen Erfolg (27.). Ein Schuss von VfB-Stürmer Mirko Grieß aus der zweiten Reihe bereitete Keeper Till Hohenhinnebusch keine Probleme (30.), er blieb auch im zweiten Duell mit Grieß Sieger (42.).

Im zweiten Abschnitt riskierte Dorsten mehr, sodass die Spielanteile, die zuvor mehrheitlich dem VfB gehört hatten, gleichmäßiger verteilt waren. Für Grieß war nach einem energischen Alleingang wieder bei Hohenhinnebusch Schluss (60.), auf der Gegenseite verpuffte eine Großchance von Brefort (62.). Im Anschluss an einen Eckstoß setzte Dorstens Verteidiger Tim Heitbreder das Leder neben das Gehäuse von VfB-Keeper Yasin Muslubas (68.). Wenig später fiel dann aber ein Treffer, und zwar für den VfB. David Yeboah setzte sich links durch und passte in die Mitte auf Mirko Grieß, der zum 1:0 für die Hülser vollendete (72.).

Grieß hätte mit einem Lupfer aus 30 Metern fast das 2:0 nachgelegt, verpasste aber (78.). Dorsten machte Druck, richtig gefährlich wurde es aber kaum einmal, und trotzdem fing sich der VfB noch einen Gegentreffer. Tuncay Turgut hielt seinen Kopf in einen Freistoß aus dem Halbfeld und das Leder senkte sich unhaltbar für Muslubas in die Maschen (83.). Trotzdem war Werner Platzer, der Trainer Christoph Schlebach (Urlaub) an der Seitenlinie vertreten hatte, zurecht zufrieden. „Jeder hat für jeden gekämpft“, sagte er. „Es war ein Schritt nach vorne.“

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