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Nils Steufmehl ist zwar ganz stark in Form, aber auch er konnte die Niederlage gegen den hohen Favoriten nicht verhindern.

Tischtennis

VfL Hüls vergibt die erste Chance

MARL - Der Traum vom direkten Aufstieg in die Bezirksklasse ist für den VfL Hüls geplatzt. Im Entscheidungsspiel der beiden Meister der Kreisligen 1 und 2 zog er gegen Favorit TTC Arminia Ückendorf klar mit 2:9 den Kürzeren. Es gibt aber noch eine Chance: Am kommenden Wochenende ist der VfL Gastgeber einer Relegationsrunde mit TTC SG Selm (10. Platz Bezirksklasse 3) und TB Burgsteinfurt III (4. Platz Kreisliga Steinfurt).

„Ückendorf war einfach zu stark“, resümierte VfL-Kapitän Michael Bähr nach der Niederlage in Recklinghausen. „Wir wussten allerdings schon vorher, dass wir nur geringe Chancen haben, wenn die in Bestbesetzung antreten.“

Und so war es. Sogar der ehemalige Bundesligaspieler Frank Leschowski, der sich von seinem Kumpel Jörg Boden zu einem Engagement in Ückendorf überreden ließ, holte nach eineinhalb Jahren wieder seinen Schläger vom Dachboden. Auf der anderen Seite mussten die Hülser ohne Spitzenmann Frederick Haala auskommen. Insgesamt verkaufte sich der VfL ordentlich, es wäre vielleicht auch noch der eine oder andere Punkt mehr möglich gewesen. In den Doppeln zwangen die Hülser Kombinationen Fankhänel/Bähr (2:3 gegen Boden/Musial) und Schäfers/Steufmehl (2:3 gegen Skora/Worrmann) ihre Kontrahenten in den Entscheidungssatz. Wikarek/Klischewski unterlagen gegen Leschowski/Digulla mit 1:3.

Auch in den Einzeln gaben die Arminen deutlich den Ton an. Jacek Wikarek war gegen Material-Crack Jörg Boden zwar über weite Strecken in Schlagdistanz, ließ die Big Points aber liegen. Leon Fanhänel hatte beim 0:3 gegen Frank Leschowski ebenso wenig zu bestellen wie Michael Bähr gegen gegen Damian Musial (1:3).

Dann gab der VfL Hüls doch noch ein Lebenszeichen ab: Lars Klischewski schüttelte seinen Abi-Klausur-Stress ab und bezwang Damian Skora sicher mit 3:1; Nils Steufmehl unterstrich seine hervorragende Form und rang Michael Digulla in fünf Sätzen nieder. Das Strohfeuer war mit der Pleite von Dominik Schäfers (1:3 gegen Worrmann) aber bereits wieder erloschen.

Die endgültige Entscheidung fiel im oberen Paarkreuz. Leon Fankhänel ergab sich gegen Boden quasi wehrlos. Für ein kleines Highlight sorgte Wikarek gegen Leschowski zum Abschluss der Begegnung: Nach zwei deutlichen Durchgängen und einem 0:2-Rückstand kämpfte sich der Hülser noch einmal zurück. Wikarek schnappte sich Satz drei mit 15:13 und hatte auch im vierten Durchgang drei Satzbälle. Leschowski spielte dann aber seine ganze Klasse aus und machte den Sack zum 9:2-Gesamtergebnis zu.

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