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Aufsteiger: Der Marler Philip Brosch und Arminia Ochtrup.

Tischtennis

Philip Brosch: „Der Reiz ist einfach zu groß“

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Mit Arminia Ochtrup hat der Marler Philip Brosch bis zum Corona-Abbruch die NRW-Liga dominiert. Jetzt will der 31-Jährige auch in der Oberliga für den Klub spielen.

  • Philip Brosch greift noch einmal in der Oberliga an.
  • Marler steigt mit Arminia Ochtrup auf.
  • Beim VfL Hüls kümmert er sich weiter um den Nachwuchs.

Den Aufwand findet er selbst beträchtlich, aber die Chance will sichPhilip Brosch nicht entgehen lassen: „Der Reiz, noch einmal in der Oberliga zu spielen, ist einfach zu groß“, erklärt der 31-Jährige, der mit SC Arminia Ochtrup bis zum plötzlichen Abbruch der Serie Mitte März die NRW-Liga dominiert hat. 

Obwohl die Ochtruper für die Nach-Corona-Zeit aufrüsten, bleibt Brosch im Team. Er ist für das untere Paarkreuz vorgesehen, dürfte aber – genauso wie in der zurückliegenden Saison – immer wieder in der Mitte aushelfen. Einmal in der Woche wird der gebürtige Marler, der seit einigen Jahren in Recklinghausen wohnt, künftig die gut 90 Kilometer zum Training des Oberliga-Aufsteigers düsen. 

Er bildet eine Fahrgemeinschaft mit Holger und Emil Schreiber, die bisher für TTV Herten/Disteln in der Bezirksliga gespielt haben. „Beide sind für die 2. Mannschaft von Arminia Ochtrup vorgesehen, gehören aber unserer Trainingsgruppe an und werden davon sicher profitieren“, glaubt Philip Brosch.

Engagement in der Jugendarbeit

Sein Mannschaftskamerad bei den Münsterländern ist übrigens Michael Hillebrandt, vor eineinhalb Jahrzehnten fürGermania Lenkerbeck in der Regionalliga an der Platte. Philip Brosch hat sein Trainingspensum in der jüngeren Vergangenheit auch deshalb zurückgefahren, weil er sein Engagement in der Jugendarbeit immer intensiver geworden ist.

 „Wir sind beim VfL Hüls mit fünf Mädchen und Jungen angefangen, mittlerweile sind es bis zu 30“, freut sich der Nachwuchscoach über den Zulauf. In der kleinen Halle der Harkortschule werden bis zu neun Platten aufgestellt, um möglichst viele Kids schulen zu können. 

Das Trainingspensum ist auf drei Nachmittage die Woche hochgefahren worden. „Wir sind gespannt, wie es nach dem Ende der Corona-Zeit weitergeht. Die Eltern müssen ja auch mitspielen.“

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