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In dieser Szene wird Yannick Goecke noch wegen Abseits zurückgepfiffen, danach war der Torjäger vom Dienst beim FC Marl aber noch dreimal erfolgreich.

Der Torjäger will mit seinem Verein in die Landesliga

Yannick Goecke hat mit dem FC Marl große Ziele

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MARL - Kein Spieler hat die erfolgreiche Rückrunde von Bezirksligist FC Marl so geprägt wie Stürmer Yannick Goecke. In seinen elf Spielen für den Klub von der Hagenstraße hat der lange Schlacks 14 Treffer erzielt.

Goecke war eine der Triebfedern, die den FC Marl zu einem Sprung bis auf Rang drei der Rückrundentabelle verhalfen. „Ich habe einfach eine Lauf gehabt“, sagt der 25-Jährige zu seiner starken Abschlussquote. Wobei die – so merkt Goecke an – durchaus noch besser hätte sein können. „Ich hätte mehr als 25 Tore schießen können“, sagt der Marler. Er erinnert sich noch gut an den 4:1-Sieg bei Genclerbirligi Resse, der höher hätte ausfallen müssen – und bei dem Goecke aus eigener Wahrnehmung heraus mehr als nur einmal hätte treffen müssen.

Wechsel nach Erkenschwick platzt

Meist aber zeigte sich der ehemalige B- und A-Jugend-Bundesligaspieler äußerst treffsicher, war häufig das Ziel der Pässe seiner Teamkameraden in der Offensive des FC Marl. Dass Yannick Goecke im vergangenen Winter überhaupt an der Hagenstraße gelandet ist, war nicht so vorherzusehen. Im Sommer 2018 war er vom Westfalenligisten TuS 05 Sinsen zum SV Schermbeck in die Oberliga gewechselt, dort aber wegen weniger Einsätze unter Trainer Thomas Falkowski unzufrieden.

„Ich wollte zur Spvgg. Erkenschwick wechseln und hatte schon gute Gespräche mit Trainer René Lewejohann gehabt“, sagt der 1,88-Meter-Mann. „Aber dann ist Lewejohann zur Hammer SpVg gegangen, also hat sich das zerschlagen.“ Lewejohann fragte zwar auch für seinen neuen Verein noch einmal an. „Aber ich will nicht mehr so weit fahren“, sagt Yannick Goecke, der stattdessen über einige ehemalige Mannschaftskameraden vom VfB Hüls – zum Beispiel Patrick Siegle oder Pascal Vasic – den Weg zum FCM einschlug. „Wir machen auch privat viel zusammen, das war auch ein wichtiger Grund für meinen Wechsel.“

Der Aufstieg in die Landesliga ist das Ziel

Diesen nicht unerheblichen Schritt – aus der Oberliga drei Klassen hinunter in die Bezirksliga – hat Goecke bis heute nicht einen Augenblick lang bereut. „So wie ich hier aufgenommen worden bin, habe ich das bisher noch nicht erlebt“, sagt er. „Das Umfeld und die Mannschaft haben dabei eine wichtige Rolle gespielt.“

Und die Chancen stehen gut dafür, dass Goecke den Wechsel nach Marl auch in Zukunft nicht bedauern muss. Bekanntlich hat der FCM sich für die kommende Saison von noch jungen, aber im höherklassigen Amateurfußball bereits erfahrenen Kickern gesichert. Zum Beispiel von Niklas Baf oder Kim Völkel, um nur zwei von ihnen zu nennen.

Die meisten Neuen kennt Goecke als Gegner

Die meisten neuen Mannschaftskameraden kennt Goecke, der in seiner Zeit beim VfB Hüls auch sieben Regionalliga-Einsätze hatte, bereits, allerdings stand er ihnen bisher meist als Gegner gegenüber. Er ist aber zuversichtlich, dass Trainer Mani Mulai aus dem unbestritten großen Potenzial des neuen Kaders einiges herausholen kann. „Die Jungs haben schon mittrainiert“, sagt Goecke. „Das passt.“ Und was ist dann das Ziel des Stürmers zusammen mit dem Team? „Wir müssen nicht, aber wir wollen in die Landesliga aufsteigen“, sagt der Goalgetter. „Etwas anderes würde uns auch niemand glauben.“

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