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Waltrops Yunus Göleli (l.) erzielte in der 120. Minute den Siegtreffer für den VfB Waltrop.

U19-Kreispokal

VfB schlägt TSV Marl-Hüls 4:3 nach Verlängerung

WALTROP - Sollte der VfB Waltrop beim großen Pokalfinale kommenden Samstag, 24. November, wieder in allen drei Endspielen vertreten sein? Die Antwort ließ auf sich warten. Während die positiven Ergebnisse der U15 und U17-Junioren im heimischen Hirschkampstadion eintrudelten, musste das Team von Michael Rütten in die Verlängerung. Am Ende machte es um 21.31 Uhr den kollektiven Triumph mit dem 4:3-Sieg gegen den TSV Marl-Hüls perfekt.

Gegen den Spitzenreiter der Landesliga zeigte der Klassenkonkurrent aus Waltrop eine starke Leistung. Durch Treffer von Leonard Onofaro (5.) und Noah Peters (41.) lagen die Waltroper verdient in Führung, hatten allerdings durch Yunus Göleli und Leon Broda weitere Top-Möglichkeiten, schon vor der Pause für die Vorentscheidung zu sorgen. Zu diesem Zeitpunkt war nicht unbedingt davon auszugehen, dass sich diese Fahrlässigkeit rächen würde. Doch der Primus, der in der Liga nur gegen den VfB verloren hatte, stellte die Waltroper mit seinen langen Bällen in der Folgezeit vor erhebliche Probleme.

Breilmann trifft

Aber letztlich war es ein Standard, der die Marler dann richtig beflügelte. Philip Breilmann, der bereits in der Senioren-Westfalenliga für den TSV auflief, versenkte einen Freistoß direkt (69.). Angetrieben von diesem Treffer, machten die Gäste weiter viel Druck. Der VfB wiederum kam nur noch selten zu Entlastungsangriffen. Und wenn der VfB-Motor dann doch auf Touren kam, wurden die Vorstöße wegen Abseits – Schiedsrichter Dieter Kroll leitete die Partie ohne Gespann – abgepfiffen. Für Waltrop kam es, wie es kommen musste: Arian Phil Schuwirth erzielte in der ersten Minute der Nachspielzeit das Tor zum 2:2-Ausgleich.

Last-Minute-Tor

Und auch die erneute VfB-Führung war ein Last-Minute-Tor: Denn Leon Broda verwandelte Sekunden vor dem Seitenwechsel einen Freistoß zum 3:2 für die Waltroper. Aber auch diesmal sollte es nicht die Entscheidung sein. Die Gäste wurden für ihren Kampfeswillen belohnt und glichen durch Moritz Isensee wiederum in der 115. Minute aus. Die gut 80 Zuschauer und Verantwortlichen stellten sich so langsam aufs Elfmeterschießen ein.

Göleli lässt VfB jubeln

Doch da hatten sie die Rechnung ohne den Waltroper Göleli gemacht: Eine Flanke von ihm konnte Marls Keeper Simon Grätz nur in den Waltroper Nachthimmel parieren. Der Ball fiel jedoch wie an einem Faden gezogen hinter ihm ins Tor. Sekunden später pfiff Kroll dieses hochklassige Spiel ab.

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