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Hamms Trainer Henry Schoemaker ist ungeduldig.

Fußball

Das ist am Wochenende los auf den Sportplätzen in Marl

In der Bezirksliga will der VfB Hüls bei BV Rentfort punkten, die A-Kreisligisten stehen vor schwierigen Aufgaben.

Bezirksliga

BV Rentfort - VfB Hüls (So., 15 Uhr)

Die Durchschlagskraft des Hülser Angriffs ist mit bisher drei Treffern ausbaufähig. Sie steht und fällt mit Mirko Grieß. Nach einer Knieverletzung läuft der Sturmführer wieder und ist am Freitagabend ins Mannschaftstraining eingestiegen. Während Grieß für Sonntag voraussichtlich allerdings noch keine Option darstellt, könnte Patryk Beczkowski es noch schaffen. „Er ist ein wenig weiter. Vielleicht klappt es schon mit einem Platz im Kader“, hofft Trainer Christoph Schlebach auf frisches Blut für die Offensive. Im Tor gibt es in jedem Fall eine Änderung: Nils Martens kehrt nach der Rückkehr aus dem Urlaub zurück zwischen die Pfosten. Nicht mit dabei sind beim Auswärtsspiel in Gladbeck der angeschlagene Dean Bartusek und der gesperrte Marvin Thomaszik. Hinter dem Einsatz von Youngster Linus Adlung steht noch ein Fragezeichen.

Kreisliga A

SC Marl-Hamm - VfL Ramsdorf (So., 15 Uhr, Feldweg)

Die Gäste sind dort, wo die Hammer Löwen noch hin wollen: an der Tabellenspitze. Nur wegen der schlechteren Tordifferenz liegt Ramsdorf hinter Klassenprimus TSV Raesfeld. Hamms Trainer Henry Schoemaker geht die Entwicklung seines Teams ein wenig zu langsam. Der Grund ist, dass von den sechs, sieben nicht zu ersetzenden Spielern immer wieder einer oder mehrere ausfallen. Manche wie Sören Luppatsch (Schichtdienst) sind nicht regelmäßig beim Training. Für diesen Sonntag ist zum Beispiel der Einsatz von Kapitän Timo Brummund fraglich. Nach einem Jahr Verletzungspause ist er noch nicht wieder bei 100 Prozent, konnte in dieser Woche wegen Rückenbeschwerden nicht trainieren. 

Fenerbahce Istanbul Marl – SC Reken II (So., 15 Uhr, Feldweg)

Klarer Favorit ist auch Fenerbahce Istanbul Marl gegen die sieglosen Gäste aus Reken. Der Tabellendritte vom Feldweg ist der Minimalist der Liga: Mit sechs Treffern weist das Team von Spielertrainer Ilker Ciloglu die wenigsten Tore der oberen Tabellenhälfte auf, hat mit zwei aber auch die zweitwenigsten Gegentreffer hinnehmen müssen. Besser ist der Wert nur bei Spitzenreiter TSV Raesfeld (ein Gegentor).

SV Schermbeck II – TuS 05 Sinsen II (So., 13 Uhr)

Richtungsweisend sei die Partie bei der Schermbecker Reserve, sagte Sinsens Trainer Björn Brinkmann Anfang der Woche. Bei der Zweitvertretung des Oberligisten zu punkten, wird unabhängig von der personellen Besetzung des TuS 05 II schwierig: Schermbeck hat drei der vier Partien gewonnen.

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