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Nicht mehr Trainer der Spvgg. Erkenschwick: Ahmet Inal.

Fußball

Spvgg. Erkenschwick trennt sich von Trainer Inal - Magga tritt zurück

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Update 19.30 Uhr: Erdbeben bei der Spvgg. Erkenschwick. Nach der 0:3-Pleite beim FC Iserlohn trennt sich der Westfalenligist von Trainer Ahmet Inal. Der Sportliche Leiter Thoma Magga tritt zurück.

Aus dem Nichts kam der Schritt der Spvgg. in Iserlohn offenbar nicht. Der Vorstand hatte bereits nach der 0:4-Heimpleite gegen Schlusslicht YEG Hassel beraten, wie es im Fall einer weiteren Niederlage beim Tabellenvorletzten FC Iserlohn weitergehen soll. 

„Ahmet hatte eine klare Ansage: Wenn wir keine Entwicklung sehen, müssen wir eine Entscheidung treffen. Es ist keine Entscheidung gegen jemanden, sondern für den Verein. Ich als ehemaliger Spieler weiß, wie ein Negativsog entstehen kann, wenn man nicht handelt“, so der Vorsitzende Olaf May. 

Magga schmeißt hin

Diese Auffassung teilt der zurückgetretene Sportliche Leiter allerdings nicht. „Ich trage die Entscheidung des Vorstandes nicht mit, mehr gibt es dazu nicht zu sagen“, so Thomas Magga.

Einen Nachfolger für Ahmet Inal gibt es noch nicht. Ab kommenden Dienstag sollen zunächst der erst in der vergangenen Woche installierte neue Co-Trainer Holger Gehrmann und Routinier David Sawatzki die Kommandos auf dem Trainingsplatz geben.

Fans machen ihrem Unmut Luft

Beim FC Iserlohn hatten Erkenschwicker Fans in der Schlussphase ihrem Unmut Luft verschafft. "Wir haben die Schnauze voll", hallte es durch das Hemmberg-Stadion. 

Nach einer schwachen ersten Hälfte, in der Ufuk Ekincier die Gastgeber mit 1:0 in Führung (20.) schoss, hatte die Spvgg. nach der Pause zwar ein paar Chancen zum Ausgleich. 

Am Ende aber setzte sich der FC Iserlohn durch Treffer von Michel Schaulandt (73.) und David Vaitkevicius (85.) verdient mit 3:0 durch. Die Erkenschwicker Niederlage hätte sogar noch höher ausfallen können. 

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