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Markus Engberding musste bei der 27:32-Pokalpleite des FC gegen Verbandsligist TuS Hattingen angeschlagen ausgewechselt werden.

Handball-Kreispokal

FC-Handballer wehren sich gegen Verbandsligist Hattingen lange tapfer

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Bis zehn Minuten vor dem Ende, machten die FC-Handballer das Spiel gegen Verbandsligist TuS Hattingen spannend. Am Ende flogen sie aber doch aus dem Pokal.

Am Ende setzte sich dann doch der Favorit durch. 27:32 (18:15) lautete das Endresultat. Der Verbandsliga-Siebte aus Hattingen, der mit einem gemischten Team aus erster und zweiter Mannschaft seine Pokalpflicht am Dienstagabend in der Willi-Winter-Halle vor handverlesenem Publikum erfüllen wollte, legte erst spät im ersten Durchgang einen höheren Gang ein. Das war auch bitternötig, denn zunächst setzten die Gastgeber die Glanzpunkte, bei denen FC-Coach Jens Körner den angeschlagenen Mats Wyink schonte. Bei einer 10:5-Führung für die furios gestarteten Rapener nahm Hattingen die erste Auszeit. Die blieb wirkungslos, denn der Bezirksligist gab gegen den zwei Klassen höheren Gegner den Ton an. „Die können’s doch“, frohlockte auch Trainer Körner am Spielfeldrand. 

Wyink trifft per Kempa-Trick

Gerade hatte Torben Wyink per Kempa-Trick das 17:9 erzielt. Da waren schon 21 Minuten gespielt. Es war offenbar ein Weckruf für die Gäste, die aus dem 9:17 bis zur Pause ein 15:18 gemacht hatten. Dem FC gelang in den letzten neun Minuten vor der Pause nur noch ein Treffer. Doch auch der Drei-Tore-Vorsprung hielt nicht lange. Turowski kassierte eine Zeitstrafe. Hattingen glich in Überzahl aus und ging dann erstmals in Front – 19:20 (36.). 

FC wehrt sich nach Kräften

Wer aber glaubte, der FC würde sich kampflos aus dem Wettbewerb verabschieden, der wurde eines Besseren belehrt. Die Gastgeber wehrten sich, hielten die Begegnung bis fast zum Ende offen. Sebastian Dücker, Alex Zirkler und Torben Wyink machten mit einem 3:0-Lauf aus dem 23:25 eine eigene 26:25-Führung. Und der FC, hatte weitere Chancen, um sich abzusetzen gegen einen Gegner, der mit viel Respekt im zweiten Durchgang sein Verbandsliga-Personal mit Kai Werthebach, Per Oberste-Lehne und Nils Johannes fast durchspielen ließ. Gegen Ende schwanden dann beim FC die Kräfte. Aus einem 27:27 machte Hattingen einen 27:32-Endstand in nur fünf Minuten und zog so doch noch sicher in die nächste Runde ein. Für den FC 26 geht es in der Bezirksliga Ruhrgebiet erst am übernächsten Samstag (30. November) weiter mit dem Auswärtsspiel bei SV Teutonia Riemke II.

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