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Cihan Gümüs und Frank Adamski im Duell mit Mahmut Karatas

2:1-Auswärtssieg

RWE setzt sich knapp bei Titania durch

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OER-ERKENSCHWICK - Der Jubel ging unter in einer Wolke aus Staub. Favorit SV Rot-Weiß hat am zweiten Spieltag mit einem 2:1 drei Punkte vom Tennenplatz an der Essler Straße entführt. Leicht war’s gegen Titania aber nicht.

Auch für Schiedsrichter Erich Heindl (Recklinghausen) war es nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. So zog sich der Unparteiische den Unmut der Gastgeber im ersten Durchgang zu, als David Verstege den Ball auf Leon Kleerbaum durchsteckte, der nur noch RWE-Keeper Aljoscha Waaga vor sich hatte, doch dann von Heindl zurückgepfiffen wurde. Der Recklinghäuser hatte zuvor ein Foul an Titanias Verstege gesehen, hätte aber den Vorteil abwarten können, wenn nicht sogar müssen (23.).

Kurz zuvor hatte RWE die erste dicke Chance des Spiels, als Marc Thiesmeier über die rechte Seite kam und zentral den mitgelaufenen Torsten Stondzik bediente. Doch der Ex-NRW-Ligaspieler verzog haarscharf (20.). RWE mühte sich, hatte mit den äußeren Bedingungen zu kämpfen. Die Ballannahme und Weitergabe war auf dem holprigen Platz oft ein Glücksspiel.

Doch dann klingelte es doch im Kasten von Marcel Korneli. Thiesmeier führte einen Einwurf von der rechten Seite schnell aus. Den verlängerten Ball köpfte Florian Pagels am zweiten Pfosten zum 0:1 ein (28.). Und als Rudolf Behrenswerth dann in der 41. Minute von der Strafraumgrenze Maß nahm und den Ball flach unten rechts zum 0:2 versenkte, drohte das Derby an Spannung einzubüßen.

Tat es aber nicht, denn bereits im nächsten Angriff war es Verstege, der nach Zuckerpass von Jan-Henrik Plumpe alleine vor Waaga auftauchte und das Leder zum 1:2-Anschluss ins lange Eck jagte. Titania hatte sich also noch längst nicht aufgegeben. Nach der Pause hatte Stondzik die schnelle Entscheidung auf dem Fuß. Doch Marius Schmidt bekam beim Schuss des RWE-Spielmachers sechs Meter vor dem Kasten den Fuß dazwischen und klärte zur Ecke (53.). Einen Konter über Pagels, Behrenswerth und Stondzik spielten die Gäste schlecht aus (59.). Dann hätte Marcel Melis alles klar machen müssen, als er aus drei Metern nach Pagels-Hereingabe das leere Tor verfehlte (75.).

So blieben die Titanen weiter im Spiel, konnten sich für ihre hohe Laufbereitschaft aber nicht mehr belohnen. Plumpe verzog aus halbrechts (78.). Mahmut Karatas, der fast überall zu finden war, schoss bedrängt von zwei RWE-Verteidigern drüber (80.). Und Mike Winters Kopfball nach Freistoß ging ebenfalls knapp vorbei (88.). So blieb es beim knappen 1:2.

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