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Dennis Nöllecke (r.) wird hier zu Boden gestoßen.

5:3-Sieg nach Verlängerung

FC 26 kämpft sich in die zweite Runde

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OER-ERKENSCHWICK - In der zweiten Runde des Krombacher-Kreispokals ist auch der FC 26 Erkenschwick noch dabei. Die Mannschaft von Andreas Klemm kämpfte sich in einem packenden Pokalkrimi gegen die DJK Germania Lenkerbeck in der Verlängerung zu einem 5:3-Sieg. Johannes Hülsken und Burak Umar erzielten die entscheidenden Treffer kurz vor Ende der 120-minütigen Spielzeit.

Als Johannes Hülsken in der 113. Minute in der Verlängerung zum 4:3 traf und kurz darauf Burak Umar mit dem Treffer zum 5:3 endgültig den Deckel auf die Partie machte, da war die Freude groß bei den Oer-Erkenschwickern. Dass es überhaupt noch einmal so dramatisch werden würde, damit hatte bei einer 3:1-Führung kurz vor Ende der regulären 90 Minuten kaum noch jemand auf beiden Seiten gerechnet.

Doch der Reihe nach: Von Beginn an entwickelte sich eine muntere Partie. Bereits nach zwei Minuten hatte Burak Umar die Führung für den FC auf dem Fuß, doch er vergab frei stehend. Auf der Gegenseite legte sich Lenkerbecks Kapitän Ufuk Acar den Ball in aussichtsreicher Position zu weit vor (4.) und in der elften Minute scheiterte FC-Kapitän Nico Wieke mit einem Kopfball. Philipp Owczarzak verschoss gar einen an Umar verschuldeten Foulelfmeter (20.). Die fällige Führung für die Rapener fiel dann aber im Anschluss durch einen Kopfball von Botrous Talia, der nach einer Ecke frei stand und einnickte (22.). Nach knapp einer halben Stunde schlug FC-Akteur Matthias Bernemann im eigenen Strafraum ein Luftloch, Daniel Abraham bedankte sich mit dem 1:1-Ausgleich.

Doch noch vor der Pause brachte Umar seine Farben auf Vorlage von Joel Göttken wieder in Front – 2:1 (43.). Und als Nico Wieke in der 54. Minute auf 3:1 für die Gastgeber stellte, schien die Partie entschieden. Doch nach zwei Roten Karten für Lenkerbecks Keeper Marco Biesenthal (Schiedsrichterbeleidigung/59.) und Erkenschwicks Marcel Brokowski (grobes Foulspiel/82.), kamen die Gäste noch zurück. Ufuk Acar (83.) und Danny Pritchard (86.) schafften noch den Ausgleich für die Germania.

In der Verlängerung jedoch hatten die Lenkerbecker endgültig keine Kraft mehr, zumal sie nach einigen weiteren Verletzungen nur noch mit sieben Feldspielern auf dem Platz standen. „Wir haben uns das Leben aber selbst schwer gemacht und uns von der Hektik anstecken lassen. Der Sieg ist für uns aber mehr als verdient“, sagte FC-Trainer Andreas Klemm nach Spielende.

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