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3:3 trennten sich Cem Ates (l.) und Deniz Erdmann.

A-Junioren

Die Luft wird immer dünner

OER-ERKENSCHWICK - U19 der Spvgg. erkämpft ein 3:3 gegen den VfB Waltrop.

Die Lage bleibt für die A-Jugend der Spvgg. Erkenschwick weiterhin angespannt. Zwar konnten sich die Stimbergstädter beim 3:3 (2:2) gegen den VfB Waltrop einen Punkt erkämpfen, trotzdem ist der Abstand zum rettenden Ufer nun noch größer geworden. Vier Punkte fehlen dem Team von Trainer Oliver Ridder nach diesem Sonntag bis zum Nichtabstiegsplatz in der Landesliga. Fünf Spiele sind noch zu absolvieren. Die Erkenschwicker präsentierten sich beim Heimspiel gegen den VfB Waltrop durchaus leidenschaftlich und spielten sich viele Chancen heraus. Puppendahl, Rottmann und Dirks hatten in den ersten 15 Minuten mehrfach die Gelegenheit, die Gastgeber in Führung zu bringen. Nach einer Vorarbeit von Dirks schloss Behnan Sarikiz dann erfolgreich zum 1:0 ab (31.). Von den Waltropern kam bis dahin überhaupt nichts.

Das änderte sich mit dem Erkenschwicker Führungstreffer aber schlagartig. Zunächst parierte Torwart Tom Richert einen Schuss von Gruber. Bei der anschließenden Ecke stieg Gruber am höchsten und nickte unbedrängt zum 1:1 ein (33.). Nur zwei Minuten später führte ein Ballverlust im Aufbauspiel sogar zum 1:2. Pietryga war für die Waltroper erfolgreich. Tom Rottmann glich die Partie aber noch vor dem Pausenpfiff mit einem direkten Freistoß aus 25 Metern zum verdienten 2:2 aus (40.).

Nach dem Seitenwechsel nutzten die Gäste erneut eine Standardsituation zum 2:3 – wieder war Gruber nach einer Ecke erfolgreich (47.). Rottmann krönte seinen Sahnetag mit einem weiteren direkten Freistoß zum 3:3 (63.). Kurz vor Schluss vergaben Sarikiz (Spvgg) und Lappen (VfB) noch die Chance auf den Siegtreffer für ihr Team. Spvgg-Trainer Oliver Ridder nach Abpfiff: „Wir waren näher am Sieg als Waltrop. Das Spiel war spannend, wir haben vier Tore nach Standards gesehen. Letztlich ist zu sagen, dass Waltrop eine Spur stärker als Erndtebrück am letzten Wochenende war.“

Die Situation für die Ridder-Elf bleibt haarig. Herne punktete dreifach in Schermbeck und die DJK TuS Hordel holte überraschend einen Punkt bei Tabellenführer Soest. So sind aus drei Punkten Rückstand zum rettenden Ufer nun vier geworden.

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