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RW Erkenschwick feierte nach dem 6:2-Sieg gegen Verfolger SV Horneburg gemeinsam mit den Fans die Rückkehr in die Kreisliga A.

RWE ist aufgestiegen

Partymeile Mühlenweg

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OER-ERKENSCHWICK - RW Erkenschwick macht im Topspiel der Kreisliga B4 gegen Verfolger SV Horneburg nach der Pause ernst und steht nach dem 6:2-Sieg als Meister und Aufsteiger zur Kreisliga A fest. Die große Party wird aber nachgeholt.

Er sei mächtig stolz auf diese Mannschaft, sagt Trainer Andreas Albersmann in leicht belegter Stimmlage. „Die Truppe hat einen guten Charakter“, fährt der RWE-Coach nach dem 6:2 (1:1)-Sieg gegen Horneburg und dem damit verbundenen vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft fort. „Jetzt müssen wir nur noch irgendwie Torsten Stondzik überreden, dass er noch eine Saison dranhängt.“ Jener Torsten Stondzik, der im zweiten Jahr bei RWE ganz großen Fußball am Mühlenweg zeigte und der einen großen Anteil an der Rückkehr in die Kreisliga A hat, machte auch gegen Verfolger Horneburg den Unterschied. Der Tabellenzweite erwies sich vor der Pause nämlich als ebenbürtig. „Mir fehlt heute fast die komplette Hintermannschaft. Dafür verkaufen wir uns richtig gut“, meinte Horneburgs Trainer Rüdiger Bona beim Gang in die Kabine. Da hieß es 1:1 – und das durchaus schmeichelhaft für die Gastgeber. RWE war ausgerechnet durch den eigens aus Dubai angereisten Julian Panchyrz in Führung gegangen (5.). Der pfeilschnelle Sebastian Fricke sprintete seine Gegenspieler auf der linken Seite in Grund und Boden, legte „Panch“ den Ball am Strafraumeck mustergültig auf. Danach hätte Panchyrz das 2:0 machen müssen. Sein Kopfball war zu harmlos (17.). Schon früh schaltete der Spitzenreiter danach in den Party-Modus, ließ sämtliche Ernsthaftigkeit vermissen. Horneburg bekam das Spiel in den Griff und nach dem traumhaften Freistoßtreffer von Tobias Guse zum 1:1 – sein Schuss aus 30 Metern landete unhaltbar für RWE-Keeper Aljoscha Waaga im rechten oberen Toreck – drohte das Spiel zu kippen. Nach Fehler von Cihan Gümüs hielt Waaga zweimal stark gegen Guse (36.), parierte kurz darauf auch den Schuss von Jens Randermann aus kurzer Distanz stark (40.) und blieb mit dem Pausenpfiff zudem Sieger gegen Tim Splettstößer (45.). Nach dem Wechsel hatte sich RWE wieder gefangen. Nach toller Kombination über Fricke und Stondzik erzielte der starke Rudolf Behrenswerth das 2:1 (50.). Jetzt klappte bei RWE alles. Behrenswerth per Kopf nach Ecke von Stondzik (59.), Stondzik selbst mit einem Flachschuss aus 20 Metern (64.) und im Nachschuss nach einem Pfostentreffer von Florian Pagels (68.) und Torjäger Pagels nach Zuspiel von Fricke (72.) machten in 20 Minuten mit dem 6:1 alles klar. Den Schlusspunkt setzte Horneburgs Ariel Ziolkowski mit dem 6:2 (79.). An der Seitenlinie wurden bereits die Meister-T-Shirts übergezogen. Die große Aufstiegsparty ist aber aufs nächste Heimspiel (26.4.) verlegt, wenn am Freitagabend der VfB Waltrop zu Gast ist. Ob Julian Panchyrz dann noch einmal aus Dubai vorbeischauen wird, ist aber nicht sicher. Zuzutrauen ist es ihm aber allemal.

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