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RWE-Coach Andreas Albersmann.

Derby in der B4

RWE empfängt GWE II

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OER-ERKENSCHWICK - Vom Papier her ist es ein ungleiches Derby, das da am Sonntag ab 15 Uhr am Mühlenweg zwischen RWE und GWE II stattfindet. Doch RWE-Trainer Andreas Albersmann warnt vor Überheblichkeit.

Sechs Spieltage ist die Saison 18/19 in der Kreisliga B4 jetzt schon alt. Mit RW Erkenschwick, Vizemeister der vergangenen Saison und erst in der Relegation knapp am Aufstiegsziel vorbeigeschrammt, und dem SV Horneburg, der als Dritter über die Ziellinie kam, stehen die Favoriten genau da, wo es vermutlich alle Experten erwartet hatten – auf den Plätzen eins und zwei. RWE, das mit Pagels, Stondzik, Behrenswerth und Fricke über das torgefährlichste Quartett der Liga verfügt, hat bereits 48 Buden erzielt. Fünf Gegentreffer sind ebenfalls der Bestwert. Und so hatte sich Titanias Coach Frank Richert schnell auf die Honermänner als kommenden Meister festgelegt und gemutmaßt: „RWE holt in der Saison 80 Punkte, wenn’s normal läuft, 90, wenn’s richtig gut läuft.“ Der schnelle Rechner weiß sofort: 90 Punkte wären gleichbedeutend mit 30 Siegen in 30 Spielen.

„Das halte ich für ausgeschlossen. Mit jedem Sieg kommt die erste Niederlage ein Stück näher“, erwidert RWE-Trainer Andreas Albersmann und weiß nur allzu gut, dass für einen solchen Durchmarsch alles passen müsste. Und vor allem müsste dann auch das entsprechende Personal Woche für Woche zur Verfügung stehen. „Und das ist bei uns aktuell ein echtes Problem“, sagt der Trainer. Sebastian Fricke zog sich vor Wochen im Heimspiel gegen Teutonia SuS Waltrop II eine Bänderverletzung zu, fällt länger aus. Am Sonntag ist Torwart Mark Horst noch im Urlaub. Aus dem will Torsten Stondzik pünktlich zum Anpfiff zurück sein. „Ob’s klappt – wir werden es abwarten müssen“, sagt Albersmann, der zudem um den Einsatz von Rudolf Behrenswerth bangt, der sich im Training am Dienstag verletzt hat. Vorne ruhen die Hoffnungen wieder auf Florian Pagels (14 Saisontreffer) und Julian Panchyrz, der zuletzt gegen Henrichenburg (5:0) doppelt traf.

Machbar sei es schon, auch mal gegen Rot-Weiß zu gewinnen, ist GWE-Coach Sedat Kilicarslan überzeugt. „Aber dazu müssten wir endlich mal wieder alle Mann an Bord haben.“ Und davon ist der Coach auch an diesem Sonntag wieder weit entfernt.

22 Spieler gehören eigentlich zum Kader von GW Erkenschwick II. „Acht Mann haben mir zu-, zehn schon abgesagt“, sagt Kilicarslan. Dazu gehören auch Spieler wie Sebastian Heitkamp, Volker Urbanczyk, Frederik Brakopp oder Aurel Büchner, die allesamt Startelf-Potenzial besitzen.

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