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Peter Gatberg will sich gegen seinen Vereinsausschluss bei GW Erkenschwick wehren.

Fußball-Kreisliga

Rosenkrieg am Nußbaumweg - Peter Gatberg will den GWE-Vorstand stürzen

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Peter Gatberg rechnet täglich mit Post von seinem Verein GW Erkenschwick. Die Vereinsführung sei entschlossen, ihm die Mitgliedschaft zu kündigen, wie er sagt. Aber Peter Gatberg wehrt sich.

Ein Platzverbot wurde gegen ihn bereits während der Feld-Stadtmeisterschaften Ende Juli ausgesprochen. Kampflos will der Oer-Erkenschwicker das Feld aber offenbar nicht räumen. Es droht ein „Rosenkrieg“ am Nußbaumweg. Beim Training hat Gatberg zuletzt Unterschriften gesammelt. „Ich habe mich natürlich nur dort aufgehalten, wo ich noch hindarf“, versichert er. 

Ziel ist die Abwahl des Vorsitzenden

Sein Ziel ist die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, bei der die Mitglieder über seinen Antrag zur Abwahl des ersten Vorsitzenden Andreas „Bobbel“ Artmann und des Technischen Leiters Jörg Kurmann abstimmen sollen. „Laut Satzung benötige ich dazu die Unterschriften von 20 Prozent der Mitglieder“, sagt Gatberg. Bei 170 stimmberechtigten Mitgliedern also 34 Unterschriften. 

"Einige fürchten Repressalien"

„Einige hätten gerne unterschrieben, befürchten aber anschließende Repressalien durch den Vorstand“, behauptet der Ex-Trainer, gegen dessen Frau Nicole ebenfalls ein Platzverbot ausgesprochen worden sein soll. Was genau zum Zwist zwischen Peter Gatberg und dem ersten Vorsitzenden Andreas Artmann und auch Jörg Kurmann geführt hat, darüber wollen sich die Beteiligten nicht äußern. Es geht wohl um Bedrohungen, Beschimpfungen, vereinsschädigendes Verhalten, um eine gefälschte Unterschrift, um zerrissene Anträge sowie um die Spielberechtigung eines Spielers. 

Artmann bleibt gelassen 

Fest steht, dass Gatberg weitere Unterschriften sammeln und diese dann dem Vorstand vorlegen will, damit der die Mitgliederversammlung einberufen muss. „Und dann wird es Klarheit in der Angelegenheit geben“, sagt Peter Gatberg. Andreas Artmann, der sich am Freitag zu einem Empfang beim Bundespräsidenten in Berlin befand, bestätigt, dass über den Vereinsausschluss von Peter Gatberg nachgedacht wird. „Dazu wird es in der nächsten oder übernächsten Woche eine Sitzung des Gesamtvorstandes geben, in der wir über das weitere Vorgehen sprechen wollen“, sagt Artmann. Ansonsten wolle er sich zu dem Thema nicht weiter äußern. Angst, seinen Posten als Vorsitzender von GW Erkenschwick zu verlieren, hat Artmann aber nicht: „Es geht ja zunächst erst mal nur darum, eine Mitgliederversammlung einzuberufen.“

Mittlerweile hat Peter Gatberg die Unterschriften zusammen und hat die Liste beim Vorstand eingereicht.  

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