Frauen-Bezirksliga

Neuer Titania-Trainer nimmt die Arbeit auf

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OER-ERKENSCHWICK - Seit Mittwoch ist der Trainerwechsel bei den Titania-Damen offiziell. Johannes Brune-Gringmuth übernahm den Posten von Sebastian Lerch und ist nun der neue Übungsleiter beim Bezirksliga-Sechsten von der Esseler Straße in Oer-Erkenschwick.

Schon lange ist der inzwischen 32-Jährige im Trainergeschäft aktiv. Ein Frauenteam hat er bislang aber noch nicht gecoacht. „Mit 18 habe ich angefangen, Jugendteams zu trainieren. Von da an hat mich das Trainerdasein einfach nicht mehr losgelassen“, sagt Brune-Gringmuth.

Die meiste Zeit seiner Karriere verbrachte der gebürtige Marler in der Jugendabteilung des SV Hochlar 28, in welcher er mit einer zweijährigen Unterbrechung insgesamt neun Jahre aktiv war. In der Unterbrechung trainierte Brune-Gringmuth die B-Junioren des VfB Hüls.

In diesem Sommer übernahm er dann zum ersten Mal eine Seniorenmannschaft, das Kreisliga-Team bei der SSV Buer. Nach vier Monaten zog er dort schon einen Schlussstrich. „Es gab Differenzen mit dem Vorstand. Ich blicke aber nicht mehr nach hinten, sondern auf meine neue Aufgabe.“

Und die heißt seit Mittwoch eben Frauenfußball bei den Bezirksliga-Damen des SV Titania. „Mein erstes Ziel ist es natürlich, zunächst den Frauenfußball kennenzulernen und mich in der Mannschaft und im Verein einzufinden“, erläutert Brune-Gringmuth.

Sportlich hat er sich auch schon Ziele gesetzt. „Die Mannschaft soll weiterhin im ruhigen Fahrwasser bleiben und nicht in den Abstiegskampf rutschen. Ich habe mir schon Trainingseinheiten angeguckt und bin mir sicher, dass das Potenzial dafür vorhanden ist“, gibt sich der B-Lizenzinhaber optimistisch.

Der Kontakt zu den Damen des SVT sei dabei über einige Spielerinnen gelaufen. „Ich hatte mich schon eine längere Zeit mit Nadine Ostrzenski ausgetauscht. Danach ist eins zum anderen gekommen und die Sache hat sich somit ergeben.“ Eventuell kann sich der Marler auch vorstellen, künftig für die Altherren der Titanen aufzulaufen. „Ich kenne dort zwei, drei Spieler persönlich. Mal sehen, ob was daraus wird“, so der Coach. Schade findet er derweil den Rücktritt seines Vorgängers Lerch. Auf die Vorwürfe, nach welchen dieser aufgrund mangelnder Kommunikation innerhalb des Vereines zurücktrat, reagiert der 32-Jährige gelassen. „Es ist schade, dass Sebastian aufgehört hat. Ich hätte gerne ein Trainerteam mit ihm gebildet und ihm so unter die Arme gegriffen. Seine Entscheidung muss man aber akzeptieren.“

Lerch übergibt Brune-Gringmuth die Damen auf einem starken sechsten Tabellenplatz. Nach Ende der Hinrunde hat die Elf von der Esseler Straße 20 Punkte aus 13 Spielen geholt und hat somit sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den derzeit die DJK Adler Buldern innehat.

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